Förderung sozialen Wohnraums

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Die Aufstockung der Mittel in den vergangenen Jahren trägt bereits Früchte. 2021 konnten so rund 2.000 neue Sozialwohnungen geschaffen werden, 2022 käme man dann in einen positiven Bereich, wenn sich der Trend fortsetzt. (Foto: BS, 652234, pixabay.com)

Mit neuen Förderinstrumenten und höheren finanziellen Mitteln will Baden-Württemberg den sozialen Wohnungsbau 2022 verstärkt fördern. “Die Errichtung von bezahlbarem Wohnraum ist die soziale Frage unserer Zeit und die Landeswohnraumförderung ist das zentrale Werkzeug des Landes dafür”, erklärte Ministerpräsident Winfried Kretschmann.

Die neue Konzeption des Förderprogramms Wohnungsbau BW beinhaltet die Anhebung des Festbetrags der berücksichtigungsfähigen Baukosten von 3.500 auf 4.000 Euro pro Quadratmeter. Laut Nicole Razavi, Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen, wolle man so dem Anstieg der Baukosten als auch der Mieten Rechnung tragen.

Zudem ist eine Nachhaltigkeitszertifizierung geplant, um den Bau neuer Sozialwohnungen klimafreundlicher zu gestalten, und die mögliche Dauer der Sozialbindung wird auf bis zu 40 Jahre erhöht. Während im vergangenen Jahr das Volumen des Wohnraumförderprogramms noch rund 250 Millionen Euro betrug, stehen in diesem Jahr insgesamt rund 377 Millionen Euro zur Verfügung.

Neben der klassischen Wohnraumförderung sollen auch neue Formen des Zusammenlebens unterstützt werden. Hierfür wurde im Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen das Konzept “Neues Wohnen” entwickelt, welches mit zusätzlichen rund 50 Millionen Euro gefördert wird.

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