LÜKEX 22: “Cyberangriff auf das Regierungshandeln”

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Das Thema von LÜKEX 22 ist ein Cyber-Angriff. (Foto: BS/Gerd Altmann, pixabay.com)

Die Vorbereitungen für die Übung LÜKEX 22 haben begonnen. Das Szenario der neunten länder- und ressortübergreifenden Krisenmanagementübung wird ein “Cyberangriff auf das Regierungshandeln” sein. Bei der diesmaligen Übung stehen die Notfallmechanismen der Cyber-Sicherheitsstrukturen und Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Staats- und Regierungsfunktionen im Vordergrund.

An der Übung, die vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) geplant, durchgeführt und ausgewertet wird, werden alle Bundesländer sowie über 30 Bundesbehörden teilnehmen. Der fachliche Partner bei der Konzeption ist das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Die Übung findet am 23. und 24. November 2022 statt. In die Vorbereitung der Übung sollen Erfahrungen und Erkenntnisse aus der Corona-Pandemie sowie die Entwicklungen des Krisenmanagements einfließen. Die Ergebnisse der Übung sollen anschließend ausgewertet werden, um Handlungsempfehlungen zu formulieren. LÜKEX-Übungen sollen die Krisenmanagementstrukturen sowie die ebenen- und bereichsübergreifende Zusammenarbeit im Bevölkerungsschutz trainieren und festigen.

Neben der eigentlichen Übung soll die Übungsreihe selbst im Rahmen der “Prozessanalyse KNOW” untersucht werden. (wir berichteten) Die Untersuchung wird von einem Team des Lehrstuhls für Wissensmanagement und Geschäftsprozessgestaltung der Universität der Bundeswehr München durchgeführt, um die Übungsreihe weiterentwickeln zu können.

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