Sicherheitswirtschaft wie KRITIS behandeln

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Der neue Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft (BDSW), Florian Graf, erhebt mehrere Forderungen. (Foto: BS/BDSW)

Der neue Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft (BDSW), Florian Graf, spricht sich dafür aus, seine Branche wie eine Kritische Infrastruktur (KRITIS) zu behandeln. Das gelte insbesondere mit Blick auf die Isolations- und Quarantänebestimmungen der dort beschäftigten Personen im Falle von Corona-Infektionen.

Zudem verlangt er eine rasche Verabschiedung des Sicherheitsdienstleistungsgesetzes, wie es sich im Koalitionsvertrag der Ampel-Parteien findet und wie es schon in der vergangenen Legislaturperiode im Gespräch war. Spätestens bis Ende dieses Jahres sollte aus seiner Sicht hierzu ein Referentenentwurf vorliegen. Darüber hinaus brauche es dringend Qualitätsvorgaben in Ausschreibungen, um künftig Billigst-Vergaben zu vermeiden, meint Graf. Problematisch für die Branche sei jedoch, dass es weiterhin viele unbesetzte Stellen gebe und Zuverlässigkeitsüberprüfungen durch die Behörden sowie Ausbildungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Corona-bedingt zurzeit deutlich länger dauerten, ergänzt BDSW-Präsident Gregor Lehnert.

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