Protector auf Boxer für JFSTsw

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(Foto: BS/Kongsberg)

(BS) Wie jetzt bekannt wurde, schlossen Kongsberg Defence & Aerospace und Krauss-Maffei Wegmann (KMW) bereits im Dezember 2021 einen Vertrag über die Lieferung der fernbedienbaren Waffenstation Protector RS4 für das deutsche Programm Joint Fire Support Team, schwer (JFSTsw). Die RS4 soll hierfür auf einem Boxer 8×8 mit einem neuen Missionsmodul installiert werden.

Mit dem Protector RS4 können Soldaten aus einer geschützten Position heraus agieren, indem sie eine stabilisierte Präzisionsoptik und einen Laser verwenden, um Ziele mit großer Genauigkeit zu beobachten, zu erkennen und zu bekämpfen. Im Rahmen der Zusammenarbeit wird der Protector RS4 auf einem Boxer 8×8 mit einem neuen Missionsmodul installiert, das die JFS-Beobachtungs- und Überwachungssysteme PAAG (Panoramic Above Armour Gimbal) von Thales enthält, die in eine generische NATO-Fahrzeugarchitektur (NGVA) integriert sind. NGVA ist ein NATO-Standardisierungsabkommen, das auf offenen Standards für die Entwicklung und Integration mehrerer elektronischer Subsysteme in militärische Fahrzeuge basiert und darauf abzielt, Standards für die Fahrzeugarchitektur von Landsystemen zu schaffen, um deren Nachhaltigkeit und Lebensdauer zu erhöhen.

Im vergangenen Juni hatte der Haushaltsausschuss die Mittel für JFSTsw gebilligt, in dessen Rahmen zunächst ein Nachweismuster auf zwei Fahrzeugen hergestellt werden soll.

Für die Bundeswehr würde es der zweite Protector RS4 auf einem Boxer sein. Kongsberg befindet sich bereits in der Auslieferungsphase eines Protector RS4 Counter UAS Systems für das deutsche Heer – ebenfalls installiert auf dem Boxer 8×8.

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