Amerikanische Truppenverlegungen

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Soldaten und Soldatinnen das 18th Airborn Corps landeten am 4. Februar in Wiesbaden. (Foto: U.S. Army / Spc. Joshua Cowden)

Angesichts der Ukraine-Krise haben sich die USA zu einer Verstärkung in der Region entschlossen. Der Sprecher des Pentagon, Rear Admiral (ret.) John F. Kirby, sagte vergangene Woche, dass die Verlegung einer 1.000 Mann starken Stryker-Staffel nach Rumänien abgeschlossen sei, ebenso wie die Verlegung eines Hauptquartiers des 18th Airborne Corps nach Deutschland. Mehrere hundert Soldaten der 82. Luftlandedivision seien nach Polen verlegt worden. Rund 1.700 weitere Soldaten würden in den kommenden Tagen nach Polen verlegt.

Dies sei die Reaktion auf die russischen Truppenbewegungen. Es sei nicht nur die Anzahl der Truppen, die Putin in der Region stationiert habe, sondern auch die Fähigkeiten, die er dort verstärke, die Besorgnis erregten, erläuterte Kirby. “Wir können jetzt nicht mit Bestimmtheit sagen, dass er eine endgültige Entscheidung in die eine oder andere Richtung getroffen hat, oder wie er weiter handeln wird”, sagte Kirby. “Aber mit jedem Tag, der vergeht, gibt er sich militärisch betrachtet mehr Optionen.”

Die russischen Einheiten bestünden nicht nur aus Infanterie oder Kettenfahrzeugen, sondern beinhalteten auch Artillerie und Langstreckenfeuer, Luft- und Raketenabwehr sowie Spezialkräfte. Kirby betonte allerdings: “Wir glauben immer noch, dass es einen diplomatischen Weg nach vorne gibt, der verfolgt werden kann und sollte.”

Berichterstattung des Behörden Spiegel zur Ukraine-Krise bisher (die laufend aktuelle Liste gibt es hier):

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