62.000 Medaillen für Helferinnen und Helfer

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Herbert Reul (CDU), nordrhein-westfälischer Innenminister (links), überreichte stellvertretend für die 62.000 Einsatzkräfte der Flutkatastrophe die "Feuerwehr- und Katastrophenschutz Einsatzmedaille" an 16 Kräfte. Hier sind Kräfte der Polizei und der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) zu sehen. (Foto: BS/IM NRW/Jochen Tack)

Rund 62.000 Helferinnen und Helfer, die in der Flutkatastrophe tätig geworden sind, erhalten vom Land Nordrhein-Westfalen eine Medaille verliehen. Diese soll ein “Zeichen der Anerkennung für ihren Einsatz in der größten Naturkatastrophe der Landesgeschichte” sein. Die “Feuerwehr- und Katastrophenschutz Einsatzmedaille“ wurde eigens für diesen Zweck gestiftet.

Herbert Reul, Innenminister von NRW, verlieh persönlich an 16 Helfer die Medaille vor Ort stellvertretend für die 62.000 Einsatzkräfte der verschiedenen Organisationen. Es wurden Kräfte von den Berufs- und freiwilligen Feuerwehren, dem Technischen Hilfswerk (THW), dem Deutschem Roten Kreuz (DRK), dem Malteser Hilfsdienst (MHD), dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH), der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) und Polizei ausgezeichnet. Die restlichen Einsatzkräfte erhalten ihre Medaille lokal über ihre Organisationen.

Die silberne Medaille trägt auf der Vorderseite die Kurzbezeichnung des Einsatzes “Unwetterkatastrophe 2021” sowie den Schriftzug “Dank den Helferinnen und Helfern”. Auf der Rückseite befindet sich das nordrhein-westfälische Landeswappen. Zusätzlich erhalten die Medaillenträger eine Urkunde.

“Sie waren vor Ort, als die Not am größten war, haben geschuftet, obwohl die Hände schmerzten und die Arme müde wurden. Für mich sind Sie nicht nur Helfer, sondern Helden”, würdigte Reul die Einsatzkräfte.

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