Kein Seefernaufklärer mehr über der Ostsee

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Morgen verlegt der deutsche Seefernaufklärer nach Sizilien. (Foto: Deutsche Marine)

Bei der Ukraine ist noch keine Entspannung sichtbar, dennoch muss die Deutsche Marine den einzigen aktuell fliegenden Seefernaufklärer zum Manöver Dynamic Manta nach Sigonella auf Sizilien verlegen, um den Verpflichtungen gegenüber der NATO nachzukommen. Der Abflug ist für morgen geplant.

Gestern war die P-3C Orion mit dem Stv. Inspekteur Marine, Konteradmiral Jan Kaack, in Finnland gewesen, um von dort aus Aufklärungsflüge in der mittleren und östlichen Ostsee durchzuführen (wie berichteten). Nun geht es für die Maschine Richtung Sizilien.

Weiterhin verfügt die Bundeswehr nur über einen einzigen einsatzklaren Seefernaufklärer P-3C Orion, weshalb eine weitere Überwachung der Ostsee mit diesem Spezialsystem nur möglich wäre, wenn die Maschine von der NATO-Übung abgezogen würde. Was wiederum eine Blöße gegenüber den Verbündeten wäre. Es bleibt also zu hoffen, dass sich die Situation bei der Ukraine entspannt und die verbliebene P-3C Orion noch lange weiterfliegt.

Die gesamte Berichterstattung des Behörden Spiegel zu Ukraine-Krise finden Sie hier.

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