Niedrigschwellige Gesundheitsangebote in Berlin

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Integrierte Gesundheitszentren sollen in Berlin zielgruppenorientierte, interkulturelle und niedrigschwellige Gesundheitsangebote bieten. (Foto: BS, congerdesign, pixabay.com)

Integrierte Gesundheitszentren sollen in Berlin zielgruppenorientierte, interkulturelle und niedrigschwellige Gesundheitsangebote bieten. “Wir wollen, dass alle Menschen wohnortnah und unkompliziert beraten und umfassende und ganzheitliche Gesundheitsangebote wahrnehmen können”, meint Berlins Gesundheitssenatorin, Ulrike Gote, anlässlich der Eröffnung des ersten Modellprojekts, dem Zentrum für Gesundheitsförderung und Prävention in Nord-Neukölln.

Das Zentrum befindet sich auf dem Gelände der ehemaligen Kindl-Brauerei und wird vom Verein Gesundheitskollektiv Berlin getragen. Bürgerinnen und Bürger finden hier ein Café, kostenfreie Sozial-, Gesundheits-, Familien-, Pflege- und psychologische Beratung, hausärztliche und kinderärztliche Versorgung sowie gesundheitsbezogener Stadtteilarbeit. Mit den vielfältigen Angeboten geht man gezielt auf die Bedarfe der Kiezbewohner/-innen ein und stärkt die Menschen in ihrer Gesundheitskompetenz, meint Gote. “Ein vielversprechender Schritt auf dem Weg zu einer gerechteren Gesundheitsversorgung!”

Das Projekt ist Teil des 100-Tage-Programms für Berlin, welches die Koalition 16. Januar 2022 vorgestellt hat, und soll Menschen in komplexen gesundheitlichen und (psycho-) sozialen Problemlagen unterstützen sowie helfen Barrieren zu gesundheitlichen und psychosozialen Angeboten zu erkennen und abzubauen. Dabei ist sowohl die Einbeziehung der Bedarfe von Anwohner/-innen und Patient/-innen ein wichtiger Bestandteil des Modellprojektes wie auch das multiprofessionelle Team des Gesundheitskollektiv Berlin. Gefördert wird das Neuköllner Gesundheitszentrum über das Aktionsprogramm Gesundheit (APG) der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, sowie über Förderer wie die Robert-Bosch-Stiftung und die Stiftung der Deutschen Klassenlotterie Berlin (DKLB).

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