“Retter in Orange” über 15.000-mal abgehoben

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Die Einsatzzahlen der Zivilhubschrauber (ZSH) sind 2021 im Vergleich zu 2020 gestiegen. (Foto: BS/JUHLV Niedersachsen/Bremen)

Die Zivilschutz-Hubschrauber (ZSH) sind im vergangenen Jahr 15.441-mal abgehoben. Dies sind über 1.400 Einsätze mehr als im Vorjahreszeitraum. Dies geht aus der nun veröffentlichen Jahresbilanz hervor.

Bei den über 15.000 Starts wurden über 4.000 Patientinnen und Patienten transportiert. Insgesamt waren die ZSH 5.232 Stunden in der Luft. Einsatzzahlen stiegen damit wieder. In den zwei Jahren zuvor waren die Flüge der Hubschrauber zurückgegangen. Der Hubschrauber “Christoph 29”, der in Hamburg stationiert ist, wurde mit 1.900 Einsätzen am häufigsten alarmiert.

Mehr öffentliches Leben, mehr Einsätze

Den Anstieg erklären sich die Verantwortlichen beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), das eine Flotte von 18 Zivilschutz-Hubschraubern unterhält, mit dem Aufleben des öffentlichen Lebens, das im Zuge der Corona-Pandemie die vergangenen zwei Jahre heruntergefahren wurde. Dementsprechend stiegen auch die Unfälle in der Natur und mit dem Auto.

Der Bund hält die 18 ZSH, von denen zwölf täglich im Einsatz sind, für den Katastrophen- und Zivilschutzfall vor. Aufgabe der ZSH ist dabei, Schadenstellen zu erkunden und zu überwachen, Bevölkerungsbewegungen zu beobachten und zu lenken oder Spezialisten und Material in kürzester Zeit an den Einsatzort zu befördern. Des Weiteren können radioaktive Strahlen aus der Luft gemessen und Schwerverletzte oder Erkrankte transportiert werden.

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