Kirche als Zentrum der Quartiersentwicklung

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So soll das Gelände rund um die historische Kirche aussehen. (Foto: BS/KBNK Architekten GmbH)

“Flächen rund um die Kirchen in unserer Stadt bieten eine riesige Chance für eine sozial verträgliche Quartiers- und Stadtentwicklung”, erklärt Dr. Andreas Dressel, Finanzsenator der Hansestadt Hamburg, bezüglich der geplanten Sanierung der denkmalgeschützten Hauptkirche St. Trinitatis. Im näheren Umkreis um die Kirche soll in den kommenden zweieinhalb Jahren ein neues, vielfältiges und inklusives Quartier der Begegnung entstehen.

Das Projekt “Trinitatis Quartier” ist Teil des Rahmenprogramms Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE). RISE vereint verschiedene Aspekte der Städtebauförderung und soll durch Investitionen in die Bildungsinfrastruktur und soziale Infrastruktur, in das Wohnumfeld, in die Qualifizierung öffentlicher Plätze, Freiflächen und Grünanlagen sowie Stärkung von Versorgungsstrukturen die Lebensqualität in den Quartieren verbessern, heißt es seitens des Hamburger Senats. Konkret sind auf dem Areal in der Altona-Altstadt ein Ensemble von fünf neuen Gebäuden geplant, welche unter anderem ein neues Gemeindehaus und Pastorat, eine Kindertagesstätte und Sozialwohnungen umfassen. Hinzu kommen ein Café und eine Pilgerherberge welche als Treff- und Begegnungsstätte sowie betreute Arbeitsplätze und Beschäftigungsmöglichkeiten für junge Menschen dienen. “Zusammen mit der parallel stattfindenden Aufwertung und Neugestaltung des städtischen Grüns im südlichen Teil des Grünzugs Neu-Altona, die aus RISE-Mitteln gefördert wird, bietet das Trinitatis Quartier einen echten Mehrwert für Altona-Altstadt”, freut sich Dr. Dorothee Stapelfeldt, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen.

“Mit der umfangreichen Unterstützung für die Sanierung der Hauptkirche St. Trinitatis möchten wir neben unserer Verantwortung für dieses bekannte Altonaer Baudenkmal auch unsere Wertschätzung gegenüber der Kirchengemeinde und dem hohen Wert ihrer Arbeit auch über die Quartiersgrenzen hinaus für die Menschen in Altona ausdrücken”, erklärt Dressel. Altonas Bezirksamtsleiterin, Dr. Stefanie von Berg, ergänz man plane einen qualitätsvollen Umgang mit Gründächern im Kontext mit hochwertiger Architektur und Denkmalschutz, um die ehemals dänische Kirche weiterhin zur Geltung zu bringen. Dies freut auch Dr. Karl-Heinrich Melzer, Propst des Ev.-Luth. Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein: “Das Trinitatis-Quartier verbindet die Möglichkeit, einen prominenten kirchlichen Standort weiterzuentwickeln mit der Chance einen wichtigen Beitrag für die Stadtentwicklung zu leisten. Insbesondere Altona-Altstadt und das östliche St. Pauli werden von den sozialen Angeboten profitieren.

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