108 Millionen Euro für ländlichen Raum

0
1024
Bartenstein ist eine der 510 Gemeinden in Baden-Württemberg, die dieses Jahr vom Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) gefördert werden. In Bartenstein selbst werden drei Projekte zu modernem Arbeiten und Wohnen mit insgesamt rund 75.000 Euro unterstützt. (Foto: BS, Frank Knoche, , pixabay.com)

Zukunftsfähige Arbeitsplätze, bezahlbarer und zeitgemäßer Wohnraum, Grundversorgung in Dörfern sowie klimagerechtes Bauen sind Aspekte der 1.782 Projekte, welche in diesem Jahr vom baden-württembergischen Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) gefördert werden. “Mit der diesjährigen ELR-Programmentscheidung werden über alle Projekte hinweg zudem Investitionen in Höhe von 972 Millionen Euro angestoßen”, freute sich der Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk, anlässlich der Bekanntgabe der ELR-Programmentscheidung 2022 in Stuttgart.

Die Fördersumme beträgt 2022 insgesamt rund 108 Millionen Euro und geht an 510 Gemeinden. Rund 55 Millionen Euro sollen im Förderschwerpunkt Innenentwicklung/Wohnen für gut 1.800 Wohnungen sowie größere Wohnumfeldmaßnahmen eingesetzt werden, erläuterte Hauk. “Damit erhalten auch kleine Gemeinden klare Zukunftsperspektiven.” Um die Anziehungskraft der Dörfer zu fördern, sollen des Weiteren Gastronomie und die Möglichkeit, die alltäglichen Bedarfe vor Ort zu erledigen, gefördert werden. Laut dem Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz unterstützt das ELR daher 76 Projekte für Nachbarschaftsdorfläden, Arztpraxen oder Dorfgaststätten mit rund 7,4 Millionen Euro. Mit rund 30,6 Millionen Euro werden 270 Projekte im Ländlichen Raum unterstützt, die den Bau neuer Produktionshallen und die Verlagerung von unverträglichen Gewerbebetrieben aus Wohngebieten in interkommunale Gewerbegebiete realisieren. Hauk: “Das ELR leistet einen wichtigen Beitrag, dass der Ländliche Raum in Baden-Württemberg auch weiterhin wirtschaftlich stark bleibt.”

Neben den projektübergreifenden Investitionen, die die einzelnen Fördermaßnahmen nach sich ziehen werden, spielt auch der Klimaschutz eine übergeordnete Rolle. Gerade der Einsatz von Holz auch Baumaterial spiele daher eine wichtige Rolle, meint der Minister und freut sich, dass rund 35 Prozent der bei dieser Programmentscheidung aufgenommenen Projekte auf diesen Rohstoff setzen. “Darüber hinaus trifft beim Holzbau Tradition auf Innovation, Baukultur auf Klimaschutz und ökonomische Kriterien auf Nachhaltigkeit.”

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here