BSKI und BSI warnen vor Cyber-Angriffen

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Das BSI und BSKI sind aufgrund der aktuellen Krisensituation in der Ukraine in erhöhter Alarmbereitschaft. Obwohl aktuell keine akute Gefahr für Cyber-Angriffe in Deutschland bestehe, ruft das Bundesamt zu erhöhter Wachsamkeit auf. (Foto: BS/Elchinator, pixabay.com)

Der Bundesverband zum Schutz Kritischer Infrastrukturen (BSKI) und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sind angesichts der Situation in der Ukraine in Alarmbereitschaft. Der BSKI warnt Unternehmen vor Cyber-Angriffen, das BSI aktiviert seinen Krisenschutz.

Als Reaktion des anhaltenden Krieges in der Ukraine aktiviere das BSI das Nationale IT-Krisenreaktionszentrum, teilte das Bundesamt mit. Des Weiteren werde die Lage zusammen mit dem Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) und nationalen und internationalen Partnerbehörden fortlaufend analysiert. Obwohl laut BSI „keine akute Gefährdung der Informationssicherheit in Deutschland im Zusammenhang mit der Situation in der Ukraine ersichtlich ist“, ruft die Behörde seine Zielgruppen wie die Bundesverwaltung, Betreiber Kritischer Infrastrukturen und weiteren Organisationen zu einer verstärkten Wachsamkeit und Reaktionsbereitschaft bezüglich Cyber-Angriffen auf.

Der BSKI schätzt die Situation für Unternehmen ebenfalls ernst ein und befürchtet „zunehmende Cyber-Attacken aus Russland auch auf deutsche Unternehmen.“ Holger Berens, Bundesvorsitzender des BSKI appelliert an Wirtschaftsorganisationen, „die Warnungen durch das BSI ernst zu nehmen.“

Empfehlungen seien, entsprechende Vorkehrungen gegen Cyber-Schäden zu treffen. Darunter würden die Sicherstellung der Verfügbarkeit von IT-Spezialisten bei Cyber-Gefahren, die Überprüfung von Notfallplänen sowie das Anfertigen von Sicherheitskopien fallen, teilte der Verband mit.

Die bisherige Berichterstattung des Behörden Spiegel zur Ukraine-Krise finden Sie hier.

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