Gut, dass es menschelt: Datengetriebene Fachverfahren erfolgreich umsetzen

0
837
Über den Erfolg von IT-Projekten entscheidet auch der Faktor Mensch. (Foto: BS/StartupStockPhotos, pixabay.com)

Aus über 40-jähriger Erfahrung wissen wir, dass über den Erfolg von IT-Projekten im öffentlichen Sektor nicht zuletzt der Faktor Mensch entscheidet: Stimmt die Projektkultur? Ziehen IT- und Fachabteilung sowie eingebundene Dienstleister an einem Strang? Sind Schlüsselpersonen mit den richtigen Personen besetzt? Lassen sich all diese Fragen mit „ja“ beantworten, stehen die Chancen gut, dass datengetriebene Fachverfahren so initiiert und umgesetzt werden, dass sie einen nachhaltigen Beitrag zur Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung leisten.

Teamplayer in Schlüsselpositionen

Bis IT-Dienstleister und interne IT zusammenkommen, sind in Behörden naturgemäß einige Hindernisse zu überwinden. Wenn sich die Partner schließlich gefunden haben, tut dem Projekt ein gesundes Maß an Pragmatismus gut: Schlüsselstellen müssen nicht nur mit den besten Programmierern oder denjenigen besetzt werden, die das Fachverfahren besonders gut kennen. Vielmehr sollte es sich um Personen handeln, die das Ziel über die gesamte Laufzeit im Auge behalten und das Zusammenspiel von Fach- und IT-Seite koordinieren. Sie müssen kommunikationsstark sein und die richtigen Soft Skills mitbringen.

Kleine Schritte erhöhen Umsetzungsgeschwindigkeit

Der Weg zum datengetriebenen komplexen Fachverfahren vollzieht sich agil in kleinen Schritten. Die DevOps-Teams bearbeiten überschaubare Teilaufgaben und stellen diese regelmäßig vor. Dabei werden Fachkonzepte, Lasten- und Pflichtenhefte in Auftragstickets übersetzt – ein Vorgehen, das sicherstellt, dass Nutzer:innen und Entwickler:innen über den gesamten Prozess eng zusammenarbeiten. Außerdem lernen die Beteiligten im iterativen Prozess ständig hinzu. Sowohl die Qualität der Ergebnisse als auch die Umsetzungsgeschwindigkeit sprechen für dieses Verfahren.

Zielorientierte Projektkultur

Bewährt hat sich eine eher ziel- und weniger hierarchieorientierte Projektkultur. In zahllosen E-Government-Projekten auf Bund-, Länder- und kommunaler Ebene zeigte sich, dass im Laufe der Zeit eine gemeinsame Perspektive entsteht. Interne und externe Kolleg:innen wachsen zu eingespielten Teams zusammen. Da digitale Fachverfahren unter anderem wegen sich ändernder regulatorischer Anforderungen kontinuierlich weiterentwickelt werden, bleiben die externen Kolleg:innen dauerhaft an Bord. So helfen wir, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, und entlasten die ins tägliche Geschäft eingebundene IT-Abteilung, beispielsweise indem wir die Delivery-Planung übernehmen.

Innovationen aus Behördensicht

Strategisch decken wir nicht nur die gesamte OZG-Umsetzung ab, sondern prüfen auch, welche Möglichkeiten datengetriebene Technologien wie Künstliche Intelligenz für Behörden bieten. Ganz nach dem Motto von Altkanzler Helmut Schmidt “Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen” behält bei aller Begeisterung für Innovationen stets die Lösungsorientierung die Oberhand: Nur was datengetrieben Fachverfahren nachweislich besser macht, findet über USU den Weg in die Verwaltung.

Der Autor des Gastbeitrags ist Alexander Herber, Teamlead Public Sector Sales bei USU.

Gemeinsam mit USU veranstaltet der Behörden Spiegel am Mittwoch, den 30. März von 10:30 bis 12 Uhr ein PartnerWebinar zum Thema “Initiierung und Umsetzung von datengetriebenen Fachverfahren”. Die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es online unter diesem Link.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here