Forschungsverbund zur Cyber-Sicherheit erhält Millionenförderung

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Cyber-Sicherheit rückt auch im Freistaat Bayern immer mehr in den Fokus. Nun erhält der bayrische Forschungsverbund ForDaySec mehrere Millionen Euro als Zuwendung. Verteilt wird dieser Förderrahmen über den Zeitraum von April 2022 bis März 2026. (Foto: BS/Gerd Altmann, pixabay.com)

Der Forschungsverbund ForDaySec “Sicherheit in der Alltagsdigitalisierung” erhält vom bayrischen Wissenschaftsministerium rund 3,3 Millionen Euro Förderung für die Stärkung der Cyber-Sicherheit im Freistaat. Der bayrische Wissenschaftsminister Markus Blume lobt das Projekt und sieht die Investition als Stärkung der Funktions- und Wettbewerbsfähigkeit des High-Tech-Lands Bayern an.

Der Verbund ist eine interdisziplinäre Kooperation mehrerer bayrischer Hochschulen. Federführend ist die Universität Passau als Sprecherhochschule. Des Weiteren sind die Universität Bamberg, die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), die Technische Universität München (TUM) sowie die Universität der Bundeswehr München Mitglied.

Mit der Förderung möchte Blume viele Akteure mitnehmen: “Mit der Förderung von ‚ForDaySec‘ entwickeln wir die Grundlagen dafür weiter, Cybersicherheit noch stärker in der Breite der Gesellschaft zu verankern: In privaten Haushalten, kleinen und mittleren Unternehmen und der öffentlichen Verwaltung.” Der Minister möchte dabei die digitalen Infrastrukturen sicher, vertrauenswürdig und zuverlässig gestalten.

Vor allem die Zielstellung, Cyber-Sicherheit bei kleineren Akteuren und Institutionen zu erforschen, ist das Alleinstellungsmerkmal des Verbundes. Forscher/-innen aus den Fachbereichen Informatik, Soziologie und der Rechtswissenschaft forschen an Technologien für die Sicherheit im digitalen Alltag. Dabei soll insbesondere auf Nachhaltigkeit gesetzt werden. Erreicht werden, soll das mit der Implementierung von Systemen, die nicht beliebig veränderbar seien. Neben der Erhöhung der IT-Sicherheit von Hard- und Software sollen auch Sicherheitskonzepte konzipiert werden, die ohne Fachwissen angewendet werden können. Trotzdem sollen die Aspekte des Datenschutzes weiter beachtet werden, heißt es vom Bayrischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst. Des Weiteren möchte der Verbund rechtswissenschaftliche Arbeiten zu Update-Pflichten klären und soziologische Analysen zur Anwendung von Technik in der alltäglichen Anwendung anfertigen.

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