Neue Einheit für saarländische Polizei

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Im Saarland wird die Polizei durch eine neue Einheit gestärkt. (Foto: BS/eignatik17, pixabay.com)

Saarlands Polizei verfügt über eine neue Einheit. Die “Operative Einheit Flex” (OpE Flex) wurde von Innenminister Klaus Bouillon und Ministerpräsident Tobias Hans (beide CDU) vorgestellt. Sie eine Fortentwicklung der bereits bestehenden Operativen Einheit Saarland (OpE SL).

Diese ist als organisatorisch selbständige Einheit bei den sechs Polizeiinspektionen Saarbrücken-Stadt, Saarbrücken-Burbach, Neunkirchen, Saarlouis, Homburg und St. Wendel eingerichtet. Die neue OpE Flex soll ein schnelles und effektives polizeiliches Eingreifen bei unerwarteten und spontanen Verstößen gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung gewährleisten. Dafür ist sie flexibel und unmittelbar einsetzbar.

Zu den Aufgabenfeldern der speziell ausgebildeten und ausgerüsteten OpE Flex gehören unter anderem die Unterstützung des Wach- und Streifendienstes aller Polizeiinspektionen sowie die Erhöhung der Anzahl der zur Verfügung stehenden Wach- und Streifenkommandos. Dabei werden die Kräfte der OpE Flex insbesondere in den Nachtstunden und am Wochenende unterstützen können. Außerdem sollen die Kräfte im Rahmen von Sofortmaßnahmen bei lebensbedrohlichen Einsatzlagen zum Einsatz kommen.

Darüber hinaus übernehmen sie unaufschiebbare Sofortmaßnahmen bis zum Eintreffen der Spezialeinheiten. Zudem geht es um die Gewährleistung einer Alarmeinheit, inklusive eines Beweissicherungstrupps, der unter Berücksichtigung der gesetzlichen Regelungen festgestellte Straftaten zum Beispiel mit moderner Videotechnik beweissicher dokumentiert. Des Weiteren wird es eine Einsatzeinheit für größere, planbare Einsatzlagen wie Fußballbegegnungen mit erwarteten Störungen oder Versammlungslagen geben. Die sechs Standorte bilden dabei eine (geschlossene) Einheit unter einheitlicher Führung und in taktischer Gliederung.

Innenminister Bouillon betonte: “Für die Weiterentwicklung der ehemaligen OpE zur OpE Flex haben wir rund 205.000 Euro in die Ausstattung investiert. Konkret wurden mit dem Geld neue Schutzwesten, -helme, -schilde, Waffen und Laptops angeschafft. Darüber hinaus wird der Einheit zukünftig – neben den bereits vorhandenen Streifenfahrzeugen – an jedem Standort ein robustes, hochmotorisiertes, geländegängiges Fahrzeug zur Verfügung stehen.”

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