Sicheren Datentransfer bei der Kommunikation gewährleisten

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(Grafik: talhakhalil007, pixabay.com)

Jede Behörde verarbeitet täglich sensible Daten und tauscht sie mit externen Empfängern aus. Zudem fordern Bürger und Gesetzgeber zunehmend digitale Bürgerservices. Das stellt hohe Anforderungen an den Informations- und Datensicherheit, vor allem bei der Übermittlung. Eine Lösung für einfache und sichere Kommunikation ist daher unverzichtbar.

Datenaustausch ist häufig ein Problem

Während der Datenaustausch innerhalb der Behörde unproblematisch vonstatten geht, schafft er zwischen den Ämtern oder mit externen Empfängern große Herausforderungen. Beispielsweise zwischen Jugendund Ausländeramt oder wenn Informationen von einem Kindergarten oder einer Schule an die Eltern übermittelt werden sollen, kann nicht mehr verschlüsselt im Behördennetzwerk gearbeitet werden. Beim Austausch von Bauplänen mit beteiligten Bauunternehmen oder Architekten kommen aufgrund der Dateigröße herkömmliche E-Mail-Lösungen schnell an ihre Grenzen. Mangels Alternativen weichen Anwender auf Lösungen aus, die sie aus ihrem privaten Umfeld kennen: Die rechtlichen und organisatorischen Folgen dieser sogenannten Schatten-IT können schwerwiegend sein. Mit nicht autorisierten Lösungen, etwa Public Cloud-Diensten, verliert die IT die Kontrolle über die Dateien, die dann außerhalb der eigenen Infrastruktur liegen. Damit wird gegen Gesetze, die DSGVO sowie Compliance-Vorgaben verstoßen. Die Server der gängigen Dienste stehen in den USA, was diese nach dem Fall von Privacy Shield grundsätzlich ausschließt.

Verschlüsselte Datenübertragung ist ein Muss

Bürgerinner und Bürger wollen heutzutage Aktivitäten wie das Beantragen des Ausweises nicht mehr vor Ort im Amt vornehmen, sondern digital von zu Hause erledigen. Die geforderte Digitalisierung etwa durch das OZG vereinfacht viele Schritte, schafft aber Herausforderungen bei der Datenübertragung und -sicherheit. Behörden sind immer beliebtere Angriffsziele von Hackern, denn die Daten sind meist hochsensibel und personenbezogen. Der Bürger fordert zu Recht digitale Prozesse. Doch genauso will er die Gewissheit haben, dass die eigenen Daten sicher sind. Überall, wo Sicherheit und Nachvollziehbarkeit bei der Übertragung von Daten gefragt sind, kommen Behörden an einer sicheren Lösung mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung nicht vorbei. Diese umfasst den Transportweg, die Nachricht sowie angehängte Dateien.

Der Autor des Gastbeitrags ist Sebastian Borchi, Head of Sales Public bei der FTAPI Software GmbH.

Gemeinsam mit der FTAPI Software GmbH veranstaltet der Behörden Spiegel am Donnerstag, den 7. April von 10:30 bis 12 Uhr ein Partner-Webinar zum Thema “Digitale Behördenkommunikation – einfach, sicher, datenschutzkonform”. Dort erfahren Sie, warum eine sichere Datentransfer-Lösung immer wichtiger wird, welche Anwendungsfälle sie für Städte, Landkreise, Gemeinden und andere öffentliche Einrichtungen idealerweise abdeckt und wie der Datentransfer mit FTAPI direkt aus der gewohnten Arbeitsumgebung im Browser, in Outlook oder der Mobile App funktioniert. Die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es online unter diesem Link.

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