Tausende Einsätze für sachsen-anhaltinische Wasserschutzpolizei

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In Sachsen-Anhalt hatte die Wasserschutzpolizei im vergangenen Jahr zahlreiche Einsätze zu absolvieren. (Foto: BS/Lutz Blohm, CC BY 2.0, www.flickr.com)

Die Wasserschutzpolizei des Landes Sachsen-Anhalt wurde im vergangenen Jahr zu zahlreichen Einsätzen gerufen. So kontrollierten die Beamtinnen und Beamten mehr als 3.200 Mal Anglerinnen und Angler und überprüften bei mehr als 800 Kontrollen Sportboote, Jet-Ski, Ruder- und Paddelboote und ähnliche Sportgefährte. Bei 570 Einsätzen wurden Gütermotorschiffe, Fahrgastschiffe und Fähren unter die Lupe genommen. Zudem hielten sie Ausschau nach unberechtigten Müllablagerungen und Umweltsündern.

Insgesamt gab es 55 Rettungseinsätze nach Havarien und Unfällen sowie auf der Suche nach Vermissten. Dabei wurde 61 Menschen unmittelbar geholfen. Fünf Menschen konnten nur noch tot geborgen werden. Zudem erhielt die Wasserschutzpolizei drei neue Dienstboote. Diese werden an den Standorten Magdeburg, Havelberg und Zerben eingesetzt und tragen die Namen “Kranich”, “Biber” und “Otter”. Jedes der Aluminiumboote hat eine Länge von 13 Metern und eine Motorleistung von rund 520 PS. Die neuen Boote erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 40 Kilometern pro Stunde.

Innenministerin Dr. Tamara Zieschang (CDU) erklärte: “Durch Sachsen-Anhalt fließen wichtige Wasserstraßen für die Binnenschifffahrt. Es ist gut zu wissen, dass unsere Wasserschutzpolizei hier auf Streife unterwegs ist, Umweltdelikte in unseren Gewässern verfolgt oder verhindert und die Sicherheit für den gewerblichen Schiffsverkehr gewährleistet. Wir haben die Bootsflotte der Wasserschutzpolizei in den vergangenen Jahren schrittweise modernisiert. Die Modernisierung wollen wir in diesem Jahr abschließen.”

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