Weitere Amphibienfahrzeuge für das U.S. Marine Corps

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Skizze des Bergungsfahrzeugs ACV-R, das als Mitglied der amphibischen ACV-Familie in das U.S. Marine Corps kommen soll. (Bild: BS/BAE Systems)

Das U.S. Marine Corps erteilte vergangene Woche den Auftrag zum Amphibious Combat Vehicle Recovery (ACV-R) an BAE Systems. Das ACV-R wird die bisherige Bergungsvariante des Assault Amphibious Vehicle (AAVR7A1) ersetzen und in der Zukunft die direkte logistische Unterstützung und Bergung für alle weiteren ACV-Familienfahrzeuge leisten.

Der nun geschlossene Vertrag beinhaltet die erste Phase des Programms dieser speziellen Version, die sich auf die Konstruktion und Entwicklung des ACV-R während der nächsten 20 Monaten konzentriert. Die zweite Phase umfasst dann die Lieferung von Serientestfahrzeugen zur Bewertung durch das Marine Corps.

“Die Bergungsvariante wird der amphibischen Flotte entscheidende Bergungsmöglichkeiten bieten”, sagte John Swift, Vizepräsident für Amphibienprogramme bei BAE Systems. “Sie erweitert außerdem die ACV-Familie und demonstriert das bewährte Design des Basisfahrzeugs, das sich nahtlos in die Flotte integrieren lässt, ohne dass die Leistung beeinträchtigt wird.”

Das gesamte ACV-Programm beinhaltet bisher die folgenden Fahrzeuge: Personentransport (ACV-P), Führungsfahrzeug, 30-mm-Kanone (ACV-30) sowie den nun unter Vertrag gegangenen ACV-R. Die ACV sollen die 40 Jahre alten Assault Amphibious Vehicle (AAV) des U.S. Marine Corps ablösen. Das allererste ACV wurde in der Führungsvariante (Command – ACV-C) im Februar 2021 an das Marine Corps geliefert. Die Plattform ist so konzipiert, dass sie leicht angepasst werden kann und Platz für neue Fähigkeiten bietet, wie z. B. die Integration von Geschütztürmen, Aufklärungssystemen, elektronischer Kriegsführung, Luftverteidigung und UAS.

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