Meyer-Cabri verlässt Eurojust

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Klaus Meyer-Cabri, bislang Eurojust-Vizepräsident, verlässt die Agentur und wechselt zurück ins Bundesjustizministerium. (Foto: BS/Boris Trenkel)

Klaus Meyer-Cabri, nationales Mitglied für Deutschland und Vizepräsident von Eurojust, verlässt die europäische Agentur der Europäischen Union für justizielle Zusammenarbeit in Strafsachen. Er wechselt zum 1. Mai von Den Haag nach Berlin.

Dort wird er als Abteilungsleiter im Bundesjustizministerium tätig sein. Eurojust unterstützt die grenzüberschreitende Zusammenarbeit innerhalb der Europäischen Union auf der Ebene der Staatsanwaltschaften. Ziel ist ein koordiniertes Vorgehen mithilfe der Kooperation. Eurojust hat seine Tätigkeit 2002 aufgenommen. Die Agentur agiert durch die sogenannten nationalen Mitglieder. Das sind die Repräsentanten der EU-Mitgliedsstaaten. Meyer-Cabri war bislang auch Leiter des deutschen Büros. Eurojust ist selbst keine Staatsanwaltschaft. Meyer-Cabri war in der Vergangenheit bereits im Bundesjustizministerium tätig. Im Range eines Unterabteilungsleiters leitete er einen Stab.

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