Schreiber geht in Ruhestand

0
727
Die Verabschiedung von Oskar Schreiber. V.l.n.r.: Hauptpersonalratsmitglied Hans-Jürgen Kirstein, Polizeivizepräsident Oskar Schreiber, Staatssekretär Wilfried Klenk und der Leitende Ministerialrat Dietrich Moser von Filseck. (Foto: BS/Innenministerium Baden-Württemberg.)

Der baden-württembergische Innenstaatssekretär Wilfried Klenk hat Oskar Schreiber, den Vizepräsident des Polizeipräsidiums Konstanz, in den Ruhestand verabschiedet. Schreiber hatte eine bewegte Karriere und war maßgeblich an der Neustrukturierung des Polizeipräsidiums Konstanz beteiligt.

Er begann seinen Polizeidienst mit 20 Jahren. Ab dem Jahr 2000 arbeitete er für das Referat Kriminalitätsbekämpfung im Innenministerium Baden-Württemberg. Ein Jahr später wurde er Leiter der Kriminalpolizei in Friedrichshafen. Diese Stellung hatte er acht Jahre inne. Seit 2011 war er mit einer kurzen Unterbrechung beim Konstanzer Polizeipräsidium. Hier war er erst Leiter der Kriminalpolizei und stellvertretender Leiter der Polizeidirektion. Im Jahr 2014 wurde er Leiter der Führungsgruppe. Damals leitete er außerdem die Geschäftsstelle “Untersuchungsausschuss NSU” beim Landeskriminalamt (LKA). Als im Zuge der Polizeireform 2020 das Konstanzer Präsidium umstrukturiert wurde, gestaltete er die Veränderungen.

“Polizeivizepräsident Oskar Schreiber war nicht nur eine hervorragende Führungspersönlichkeit mit einer enormen Fachkompetenz, sondern vielmehr auch ein Chef, dem seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Herzen lagen und der stets ein offenes Ohr hatte. Mit seiner gewissenhaften und verlässlichen Art hat er für das Polizeipräsidium Konstanz und auch die Polizei Baden-Württemberg wichtige Akzente gesetzt”, würdigte Klenk die Verdienste des Scheidenden.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here