Berliner Sirenen-Aufbau gestartet

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Zwei von 400 sind geschafft. Der Auf- und Ausbau des Berliner Sirenennetzes hat mit den Installationen auf den Feuerwachen Charlottenburg-Nord und Mitte sein Anfang genommen. (Foto: BS/Berliner Feuerwehr)

Das Sirenenprogramm des Landes Berlin nimmt langsam Form an. Die ersten beiden Sirenen konnten an den Feuerwachen Charlottenburg-Nord und Mitte installiert werden. Dennoch liegt ein langer Weg bis zum Abschluss des Programms vor den Berlinern.

Über das gesamte Stadtgebiet soll noch ein Netz von zunächst 400 Sirenen entstehen und schon im kommenden Jahr soll der Aufbau des Netzes abgeschlossen sein. “Ich freue mich, dass die Berliner Feuerwehr einen weiteren wichtigen Beitrag zum Bevölkerungs- und Katastrophenschutz leistet. Mit dem Aufbau der ersten Warnsirene auf dem Dach unseres Dienstgebäudes Mitte wird das bestehende Portfolio an etablierten Warnmedien ergänzt. Eine Warnsirene wird ca. einen Quadratkilometer Fläche abdecken und in diesem Bereich warnen können”, erklärte der Landesbranddirektor Berlins, Dr. Karsten Homrighausen. Die Kosten für den Aufbau werden vom Bund als Teil des bundesweiten Förderprogramms für Sirenen getragen. Das Förderprogramm des Bundes umfasst rund 88 Millionen Euro, welches den Ländern zur Erneuerung und Aufbau ihres Sirenenwarnnetzes für die Jahre 2021/2022 zur Verfügung gestellt wird. Das Land Berlin erhielt von den 88 Millionen Euro rund 4,5 Millionen Euro. Die Inbetriebnahme der Sirenen wird nach Abschluss des Aufbaus erfolgen.

Innensenatorin Iris Spranger (SPD) fügte in diesem Zusammenhang hinzu: “Die Sirenen sind ein erster und wichtiger Schritt zum Ausbau des Bevölkerungsschutzes in unserer Stadt. Sie ergänzen die schon vorhandenen Warnmöglichkeiten gut, denn sie haben eine Signalfunktion, die andere Warnmittel so nicht haben. ” Zudem kündigte sie an: “Wir werden weitere Maßnahmen anpacken, um den Zivilschutz zu stärken und zeitgemäß auszustatten. Dazu stehe ich mit der Bundesinnenministerin im engen Austausch.”

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