Förderung für Zufahrtssperren in Hessen

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Lobte das neue Förderprogramm zum besseren Schutz gegen Amokfahrten: Hessens Innenstaatssekretär Stefan Sauer. (Foto: BS/privat)

Im Rahmen eines deutschlandweit bislang einmaligen Sonderprogramms stellt das Wiesbadener Innenministerium hessischen Kommunen für die Errichtung von Zufahrtssperren gegen Fahrzeugattacken im öffentlichen Raum finanzielle Mittel zur Verfügung. Insgesamt stehen 1,5 Millionen Euro bereit.

Das Geld kann unter anderem für mobile Zufahrtssperren verwendet werden. Das ist etwa in Rüsselsheim am Main der Fall. Mit dem Sonderförderprogramm hat sich die Landesregierung zum Ziel gesetzt, Fußgängerzonen sowie andere beliebte und belebte Orte noch besser vor Amok- und Terrorattacken mit Fahrzeugen zu schützen. Das Programm unterstützt Kommunen, die mit in der Regel kostenintensiven baulichen Maßnahmen ihre Innenstädte besser vor solchen Attacken schützen wollen. Die im Rahmen des Sonderförderprogramms seitens des Landes zusätzlich zur Verfügung gestellten Mittel werden über das Landesprogramm “Hessen – aktiv für Demokratie und gegen Extremismus” verwaltet. 

Stefan Sauer, Staatssekretär im Wiesbadener Innenministerium, erklärte in diesem Zusammenhang: “Die Tathergänge der vergangenen Jahre in Europa aber auch die abscheuliche Amoktat von Volkmarsen haben gezeigt, dass Terroristen und Amoktäter Fahrzeuge gezielt als Waffen gegen Menschen einsetzen. Die Sicherung von Veranstaltungen mit verschiedenen Schutzsegmenten ist daher ein wichtiger Baustein, um Fahrzeugattacken zu erschweren oder möglichst ganz zu verhindern.” Die enge Zusammenarbeit mit den Kommunen werde zu einer weiteren Erhöhung der Sicherheit in den Innenstädten führen, zeigte er sich überzeugt.

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