Es gibt eine Behördenrufnummer?

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"Digitale Dienstleistungen, die keiner findet, sind kein Erfolg", erklärte Alexander Britz, Head of Digital Business Transformation & Artificial Intelligence bei Microsoft. Nötig seien digitale Neuaufstellungen und wirkungsvolle Impulse, wie der GovTech Campus. (Screenshot: BS/Schubert)

“Mit der Behördennummer 115 haben Bürgerinnen und Bürger, aber auch Wirtschaft und Verwaltung einen direkten Draht zu den Behörden in Deutschland”, heißt es auf der Webseite des Kundenservices der öffentlichen Verwaltung. Allerdings sei über der Hälfte der Bevölkerung diese Nummer nicht bekannt, erklärt Alexander Britz, Head of Digital Business Transformation & Artificial Intelligence bei Microsoft, auf dem Digitalen Staat. Eine Neuaufstellung dieser oder weiterer Problematiken der Verwaltung sei allerdings möglich,

Dies sei nur beispielhaft die Probleme, die sich durch einige Vorhaben bei der Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung ziehen, so Britz: “Digitale Dienstleistungen, die keiner findet, sind kein Erfolg”. Der ITler schlug vor, jegliche Vorhaben – egal ob Digital oder nicht – mit Wirkungskriterien zu versehen, die regelmäßig überprüft werden müssten. Des Weiteren sollten Bürgerinnen und Bürger als Kundinnen und Kunden wahrgenommen werden: “Und Kunden müssen zufrieden gestellt werden”, erklärt Britz.

Der Head of Digital Business bei Microsoft schlug vor, den Bürgern wieder die Lust und Neugier auf die Verwaltung nahezubringen. Dazu könne eine digitale Neuaufstellung beitragen. Nötig wäre dazu ein neues, fortlaufendes Miteinander von verschiedenen Akteuren. “Der GovTech Campus ist dafür eine sehr gute Möglichkeit, um die Modernisierung von Staat und Demokratie voranzutreiben”, sagte Britz.

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