Letzte Phase des britischen Roboterprogramms

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Ein Wolfsrudel aus mehreren Mission Master mit verschiedenen Nutzlasten kann entscheidende Aufgaben bei einer Patrouille übernehmen. (Foto: BS/ Rheinmetall)

Im britischen Robotic Platoon Vehicles Programm erhielt Rheinmetall den Zuschlag für die letzte Phase: Spiral 3. Mit der Auslieferung der Fahrzeuge bis Ende August dieses Jahres endet mit Spiral 3 das Robotic Platoon Vehicles Programm.

Mission Master ist ein unbemanntes System, das eine Vielzahl an Missionsmodulen tragen kann, wie beispielsweise Ausrüstung zur Feuerunterstützung, CBRN-Erkennung oder Kommunikationsrelais. Der nun beauftrage Mission Master SP – Surveillance ist mit einem ISTAR-Nutzlastmodul ausgestattet. Dieses Modul unterstützt die Versorgung von einsatznahen Missionen, überwacht die Umgebung und trägt Versorgungsgüter. Die Sensoren des ISTAR-Moduls lassen sich je nach Missionsziel einfach austauschen.

Neben der Fähigkeit zum Folgen des Soldaten ist eine Besonderheit des unbemannten Systems das Konzept des “Wolfsrudels”, so der Name, den Rheinmetall diesem Schwarm gab.

Das Wolfsrudel besteht aus einem Team von Mission Master Fahrzeugen, die zusammenarbeiten, um Aufgaben von der Überwachung bis hin zur Übertragung der Zielposition und dem Schwenken zum Ziel zu erfüllen. Die Einheiten kommunizieren mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz miteinander, um ein umfassendes Situationsbewusstsein zu erhalten.

Das Wolfsrudel wird von einem einzigen Bediener ferngesteuert, der sich dadurch auf den Erfolg der Mission konzentrieren kann, statt jedem einzelnen Fahrzeug direkte Befehle senden zu müssen. Ermöglicht wird dies durch die Rheinmetall Command and Control Software.

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