Angespannter Wasserhaushalt

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Während langanhaltender Niedrigwasserperioden kann der Wasserstand nicht mehr gehalten werden, und es kommt zu Nutzungseinschränkungen an der Schleuse Spandau. (Foto: BS, johannaknueppel, pixabay.com)

Der steigende Wasserbedarf, zum Beispiel für Wasserver- und Abwasserentsorgung, Landwirtschaft, Industrie- und Gewerbeansiedlung, bei sinkenden Niederschlagmengen, bedeutet für viele Regionen einen angespannten Wasserhaushalt. Dies zeige sich insbesondere in der Stauhaltung Spandau, heißt es von Seiten der Berliner Senatsverwaltung, wo es während langanhaltender Niedrigwasserperioden zu Nutzungseinschränkungen komme, da das Wasser nicht mehr gehalten werden könne.

Daher haben sich die zuständigen Ministerien beziehungsweise die Senatsverwaltung der betroffenen Länder Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin sowie die Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt (GDWS) auf eine verstärkte Kooperation verständigt, um einvernehmlich und unter Berücksichtigung aller Interessen die Bewirtschaftung der Oberen Havel abzustimmen.   Vereinbart wurden unter anderem eine Daten- und Wissensbasis aufzubauen, die zum Beispiel Angaben zu relevanten Wasserentnahmen und -einleitungen, zu Pegelständen und Durchflüssen sowie zur Steuerung der Stauhaltungen und Schleusen umfasst, sowie gemeinsame Bewirtschaftungsgrundsätze wie Wasserstandsziele und Regeln für die Priorisierung von Wassernutzungen zu entwickeln. Bereits in diesem Jahr wollen die Beteiligten im Einzugsgebiet der Oberen Havel die Bewirtschaftung der Gewässer abstimmen.

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