Moderne Unterkünfte für Thüringer Polizeianwärter

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Gab den Startschuss für einen Neubau: Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD). (Foto: BS/TMIK)

Auf dem Gelände des Bildungszentrums der Thüringer Polizei in Meiningen entsteht eines modernes Unterkunftsgebäude. Den Startschuss für den Neubau gaben Innenminister Georg Maier (SPD) und die Geschäftsführerin der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen (LEG Thüringen), Sabine Wosche.

Zunächst müssen jedoch noch alte, marode Gebäude sowie ein Verbindungsanbau abgerissen werden. Ressortchef Maier sagte: “Die Baupläne lassen mich jedenfalls auf sehr schöne, offene, wohnliche und jugendgerechte Zimmer hoffen. Junge Menschen brauchen zeitgemäßes Wohnen.” Gleichzeitig dankte der Minister der LEG Thüringen für die zügige Planung und Umsetzung dieses besonderen Projektes. “Ich bin froh, gemeinsam mit der Geschäftsführung der LEG Thüringen durch das Modell der Anmietung des Neubaus einen gangbaren Weg gefunden zu haben, der vor allem den Anwärterinnen und Anwärtern schnell eine moderne Unterbringung ermöglicht”, so der SPD-Politiker.

“Wir freuen uns und sind stolz, für den Freistaat ein so umfassendes, zukunftsweisendes und zugleich für die Polizei in Thüringen bedeutsames Bauprojekt umsetzen zu dürfen”, ergänzte LEG-Geschäftsführerin Wosche. Als Landesgesellschaft mit langjähriger Erfahrung und Expertise leiste man gerne einen Beitrag zur Verbesserung der Ausbildung junger Polizistinnen und Polizisten im Freistaat. Außerdem bringe man mit diesem Vorhaben in Holzhybridbauweise das nachhaltige und umweltfreundliche Bauen in Thüringen voran.

Die Abrissarbeiten sollen bis Ende September abgeschlossen sein. Anschließend beginnt der Neubau, der Platz für 300 Polizeianwärterinnen und -anwärter bieten soll. Er wird drei Stockwerke umfassen, eine U-Form aufweisen und in einem seriellen und modularen Holzhybrid-Bausystem (MOLENO) errichtet. Im Haushalt wurden für die Anmietung des Neubaus Verpflichtungsermächtigungen ab dem Jahr 2024 ausgebracht. Laut Baukostenschätzung belaufen sich diese auf insgesamt 25,2 Millionen Euro.

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