OZG-Umsetzung bis Ende 2022: Softwaresteuerung ist der Schlüssel

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(Foto: JeongGuHyeok, pixabay.com)

Bis Ende dieses Jahres müssen sämtliche 575 Leistungen des Online-Zugangsgesetzes (OZG) zur Verfügung stehen. Um den Wettlauf gegen die Zeit in den Rechenzentren der öffentlichen Hand zu gewinnen, bedarf es einer neuen Art Rechenzentrumsinfrastruktur, die zu 100 Prozent softwaregesteuert ist.

Das Online-Zugangsgesetz verspricht eine hochgradig effiziente öffentliche Verwaltung, die trotz Nachwuchsmangels und begrenzter personeller sowie finanzieller Ressourcen ihre Dienste schnell, zuverlässig, sicher und in stets gleich hoher Qualität erbringt. Dafür müssen die Verfahren und Abläufe zu 100 Prozent digitalisiert sein – die Abgabe eines Online-Antrags nützt wenig, wenn er anschließend ausgedruckt und manuell weiterverarbeitet werden muss. Das erfordert nicht nur digitale Arbeitsplätze mit allen zur Bearbeitung nötigen Diensten und Fachverfahren, sondern auch eine Infrastruktur, die diese Services und Anwendungen flexibel, skalierbar, zuverlässig, sicher und hoch performant bereitstellen und betreiben kann.

Der dafür nötige Zeit- und Ressourcenaufwand ist in traditionellen Rechenzentrumsinfrastrukturen viel zu groß. Denn die Verwaltung von deren separaten Komponenten Netzwerke, Speicher, Rechenleistung und Virtualisierung ist hoch komplex, was auch ihren Ausbau massiv erschwert. Das haben nicht zuletzt die Erfahrungen während der Pandemie gezeigt. Deshalb: Die Ziele des OZG erfordern eine Infrastruktur, die durch Einfachheit, lineare Skalierbarkeit und einen hohen Automatisierungsgrad gekennzeichnet ist. Diese Eigenschaften weist eine Infrastruktur genau dann auf, wenn sie rein softwaregesteuert ist, das heißt wenn alle Infrastrukturkomponenten virtualisiert und in einer eigenen Softwareschicht zusammengefasst sind. Diese Schicht wird hyperkonvergente Infrastruktursoftware oder kurz HCI genannt.

Kein Ort, sondern ein Betriebsmodell

HCI ist die Infrastruktur der Public Cloud. Doch mit Nutanix steht HCI auch in den Rechenzentren der öffentlichen Hand zur Verfügung. Sie sorgt dafür, dass die Daten stets in der Nähe der Fachverfahren und sonstigen Anwendungen – von der digitalen Schriftgutverwaltung über sichere Telearbeitsplätze bis zu Geoinformationssystemen und lastintensiven Datenbankumgebungen – sowie redundant vorgehalten werden.

Die Cloud ist kein Ort, sondern ein Betriebsmodell. Basis dieses Modells ist eine softwaregesteuerte Infrastruktursoftware. Erfahren Sie im gemeinsamen Webinar von Behörden Spiegel und Nutanix (siehe Infokasten), wie Sie mit einem softwaregesteuerten Betriebsmodell den Wettlauf gegen die Zeit gewinnen und das OZG wie gefordert bis Ende des Jahres umsetzen.

Der Autor des Gastbeitrags ist Frank Gramüller, Vertriebsleiter Öffentliche Auftraggeber + Gesundheitswesen bei Nutanix.

Gemeinsam mit Nutanix und Bechtle veranstaltet der Behörden Spiegel am Freitag, den 20. Mai von 10:30 bis 12 Uhr ein Partner-Webinar zum Thema “Planbar, messbar, sicher – mit hyperkonvergenten Rechenzentren die OZG-Umsetzung meistern”. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es online unter diesem Link.

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