Neuaufstellung der territorialen Verteidigung

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Der Begriff der Landes- und Bündnisverteidigung war in der Vergangenheit sehr dehnbar und hat erst mit dem Angriff Russlands auf die Ukraine wieder den Rückhalt in der Gesellschaft, somit auch der Politik und in der Bundeswehr erhalten, wie es zuletzt während des Kalten Krieges der Fall war. Die von der Vorgängerministerin angedachte Reform – die wieder einmal die Ressource Bundeswehr bei gleichem Geldmittel effizienter gestalten sollte – kann angesichts des aggressiven russischen Vorgehens keinen Bestand mehr haben.

Auch bedeutet die tatsächliche Ausrichtung auf die Landes- und Bündnisverteidigung einen neuen Schwerpunkt auf den Fähigkeiten der Streitkräftebasis (SKB) und vor allem auf deren Inspekteur, der in seiner Rolle als Nationaler Territorialer Befehlshaber zu einer der wichtigsten handelnden Personen im militärischen Bereich wurde.

Diesen Mittwoch beleuchtet der Behörden Spiegel bei einem Online-Thementag im Rahmen der Reihe “Defence Days”, welche Aufgaben auf die territoriale Organisation der Bundeswehr zukommen, wie dafür die Führungsstruktur aussehen soll und welche künftigen Aufgaben und Struktur die Reservistenorganisation haben wird. Zu den prominenten Rednern zählen neben anderen der Inspekteur SKB, Generalleutnant Martin Schelleis, sowie die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des Deutschen Bundestages, MdB Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann.

Das Programm kann hier abgerufen werden.

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