“Zukunftspreis Polizeiarbeit” verliehen

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Wurden mit dem "Zukunftspreis Polizeiarbeit geehrt: Benjamin Böhm (2.v.l.), Anna-Sophie Schneider (3.v.l.), Hanna Maria Knühl (3.v.r.) und Veronika Lemke (r.). Ebenfalls auf dem Bild: Moderator Dieter Wehe (ganz links) und Laudator Hans-Jürgen Hohnen (2.v.r.). (Foto: BS/Boris Trenkel)

Auch auf dem diesjährigen Europäischen Polizeikongress ist wieder der “Zukunftspreis Polizeiarbeit” vergeben worden. Es wurden insgesamt sechs Arbeiten von Absolventen des Fachhochschulbereichs Polizei sowie von Universitäten mit Preisgeldern in Höhe von 5.000 Euro prämiert. Damit wurde auch die Exzellenz der polizeilichen Ausbildung – sowohl im Bachelor- als auch im Masterbereich – gewürdigt.

Im Bereich der Bachelorarbeiten wurden Hanna Maria Knühl und Sabrina Mistler geehrt. Knühl erhielt für ihre an der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung – Fachbereich Kriminalpolizei beim Bundeskriminalamt – verfasste Abhandlung zur sekundären Viktimisierung im Kontext polizeilicher Betreuungsmaßnahmen ein Preisgeld in Höhe von 1.200 Euro. Auf dem zweiten Platz in dieser Kategorie landete Sabrina Mistler, die bei der Preisverleihung selbst nicht vor Ort sein konnte. Sie hatte ihre Abschlussarbeit an der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz zum Phänomen des Cyber Groomings auf Gaming-Plattformen geschrieben. Dabei erarbeitete Mistler ein Präventionsvideo für Kinder. Sie bekam 800 Euro.

Bei den Masterarbeiten ging der erste Platz (Preisgeld 1.200 Euro) an Veronika Lemke. Sie erhielt die Ehrung für ihre an der Polizeiakademie Niedersachsen verfassten Abhandlung “Eine Führungshaltung, die in die (der) Zukunft führt!? – Einladung zur Reflexion der eigenen Haltung als Führungspersönlichkeit”. Auf Platz zwei kam Benjamin Böhm. Er setzte sich mit der Rolle der Polizei im Rahmen der Suche nach einem Atommüllendlager auseinander. Dafür erhielt er 800 Euro. Über 600 Euro Preisgeld durfte sich Anna-Sophie Schneider freuen. Sie wurde für ihre an der Steinbeis-Hochschule Berlin verfasste Masterarbeit “Wissenschaftliche Untersuchung humaner Exkremente zur Generierung einer effizienten Spurensicherungsmethode sowie Spurenauswertung” geehrt. 400 Euro Preisgeld erhielt schließlich Christoph Fothen. Er hat seine Masterarbeit an der Deutschen Hochschule der Polizei (DHPol) verfasst. Sie beschäftigt sich mit der polizeilichen Verkehrsunfallaufnahme im Zeitalter teilautomatisierten Fahrens an der Nahtstelle zur Arbeit Unfallsachverständiger. Fothen konnte seinen Preis leider ebenfalls nicht persönlich vor Ort in Empfang nehmen.

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