Zwei Prozent der Fläche für Windkraftanlagen und Solarparks

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Es braucht vor allem mehr Fläche und kürzere Genehmigungsverfahren, um den Windkraftanlagenbau voranzubringen. (Foto: BS, Tommy_Rau, pixabay.com)

“Windenergieanlagen sind auch bei uns im Süden die Lastesel der neuen Energiewelt”, erklärte der Baden-Württembergische Energiestaatssekretär, Andre Baumann, anlässlich des diesjährigen Windbranchentag Baden-Württemberg am 18. Mai 2022 in Kornwestheim. Vertreterinnen und Vertreter der Windenenergiebranche, Politik, Verwaltung, Kommunen und Wissenschaft kamen hier zusammen, um sich auszutauschen.

Laut der im Herbst 2021 gegründeten Arbeitsgruppe aus Vertreterinnen und Vertreter der verschiedenen Ressorts der Landesregierung sowie Interessensgruppen zusammensetzen, brauche es vor allem mehr Fläche und kürzere Genehmigungsverfahren, um den Bau von Windenergieanlagen voranzubringen. Vorgeschlagen wird unter anderem Widerspruchsverfahren bei Projekten der erneuerbaren Energien abzuschaffen, was zu einer Zeitersparnis von bis zu einem Jahr und zu einer früheren Bestandskraft der Genehmigung führt. Auch ist geplant bis zu 130 Windenergieanlagen im Staatsforst zu bauen. Und um die Landratsämter als zuständige Behörden zu unterstützen, wurde in den Regierungspräsidien jeweils eine Art Unterstützungs- und schnelle Eingreiftruppe geschaffen. Der Staatssekretär erklärte: “Jede Region des Landes muss zwei Prozent der Fläche für Windkraftanlagen und Solarparks bereitstellen.” Es gehe nicht mehr um das Ob, sondern um das Wo und das Wie. Um die bisherige Problematik der Netzanschlüsse von Wind- und Photovoltaik-Anlagen zu beheben, soll es laut Baumann zudem eine Arbeitsgruppe Netze geben.

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