Nachgefragt beim Inspekteur Heer

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(Screenshot: BS/Klement)

Generalleutnant Alfons Mais, Inspekteur des Deutschen Heeres, hat in den vergangenen Wochen wenig Zurückhaltung gezeigt beim Hervorheben von Defiziten in der Materiallage seiner Teilstreitkraft. Anders als bei vorangegangenen Verteidigungsministern und -ministerinnen hat es ihm bisher nicht geschadet.

Christine Lambrecht scheint Kritik eher ernst zu nehmen, statt sie als Beleidigung ihrer Person oder Schädigung ihres Glorienkranzes zu sehen. So wird Generalleutnant Mais nicht etwa gerügt, sondern sogar herausgestellt, indem er in einem ungewöhnlich langen “Nachgefragt”, dem Videoformat der Bundeswehr, seine Sicht der Dinge darstellen kann. So erläutert Generalleutnant Mais unter anderem die geänderten Rahmenbedingungen, die im Zuge der Ausrichtung auf Einsätze zur Auflösung der Heeres-Luftverteidigung führten, während sie jetzt wieder in den Fokus rücken muss.

Neben dem, was für eine flächendeckende Einsatzbereitschaft des Heeres nun geleistet werden muss, geht die Sendung vor allem auf den aktuell in der Ukraine zu sehenden Landkampf ein. Schwerpunkt ist die Nutzbarkeit der gelieferten Waffensysteme, was benötigt wird, warum manche Systeme und nicht andere besser geeignet sind und worauf das Augenmerk bei Lieferung und Ausbildung liegen muss. Der Inspekteur Heer räumt dabei mit vielen Vorurteilen oder Einschätzungen auf, die in der Öffentlichkeit weit verbreitet sind.

Die Sendung kann hier abgerufen werden.

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