Rahmenvereinbarung unterzeichnet

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Schon bei einer landesweiten Übung im Februar dieses Jahres konnten die Amateurfunker ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. (Foto: BS/Peter Wasser, pixabay.com)

Das Innenministerium von Mecklenburg-Vorpommern und der Deutsche Amateur-Radio-Club (DARC) haben eine Rahmenvereinbarung unterschrieben. Nach dieser verpflichten sich die Amateurfunker im Krisenfall die Katastrophenschutzbehörden des Landes zu unterstützen.

Mit der Rahmenvereinbarung wurde die Grundlage geschaffen, mit der die Katastrophenschutzbehörden der Landkreise und kreisfreien Städte mit den DARC-Ortsverbänden konkrete Einzelvereinbarungen schließen können, um im Bedarfsfall bei den vom DARC gemeldeten Funkamateuren vor Ort Unterstützung anfordern zu können.

“Es geht darum, dass die Funkamateure die Katastrophenschutzbehörden in den Landkreisen und kreisfreien Städten unterstützen, wenn etwa infolge eines extremen Unwetters oder Blackouts die herkömmlichen Kommunikationsmittel, wie Handynetz, Internet oder gar der behördliche Digitalfunk, ausfallen sollten. Die Funkamateure können helfen, drahtlose Fernmeldeverbindungen aufzubauen, um die Kommunikation zwischen den Katastrophenschützern zu gewährleisten”, erklärte der Innenminister Mecklenburg-Vorpommerns, Christian Pegel (SPD), die Hintergründe der Vereinbarung.

“Unser Hobby ist extrem facettenreich und jeder Funkamateur auf irgendeinem Gebiet ein Profi – sei es im Funkbetrieb an sich, im Aufbau von Funk- und Notfunkgeräten, in der Wartung von Relaisfunkstellen, bei den unzähligen weiteren Spielarten oder in der Beteiligung am Vereinsleben”, fügte Robert Ulatowski, Vorsitzender des DARC-Distrikts Mecklenburg-Vorpommern. Unterstützung in Notsituationen anzubieten sei zudem ein Satzungszweck des Vereins. Neben Mecklenburg-Vorpommern arbeitet noch Berlin mit den Amateurfunkern zur Sicherung der Kommunikation in Krisenfällen zusammen.

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