Backups reichen als Abwehr gegen Ransomware nicht aus

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(Foto: MH Rhee, pixabay.com)

Backups sind für die Wiederherstellung vieler Anwendungen nach einem gelungenen Ransomware- Angriff nicht ausreichend. Disaster-Recovery- Lösungen, aufbauend auf CDP können die Ausfallzeit auf Minuten senken.

Im IT-Alltag vieler Unternehmen kommt es meist nur zu Ausfällen einzelner Applikationen und die Wiederherstellung erfolgt entsprechend in wenigen Stunden. Erfahrungen mit Ausfällen im großen Stil gibt es aus der Praxis eher nicht. Ransomware-Angriffe erhöhen das Risiko eines Ausfalls großer Teile der Infrastruktur jedoch maßgeblich. Viele Behörden verlassen sich beim Schutz gegen Ransomware auf ihre Backups, obwohl die Wiederherstellung über diese Tage oder Wochen dauern kann. Moderne CDPLösungen (Continuous Data Protection) können die Ausfallzeit dramatisch auf nur wenige Minuten senken.

Wiederherstellung kann mit Backup- Lösungen Tage bis Wochen dauern

Das grundlegende Problem bei der Wiederherstellung liegt im Unterschied zwischen Anwendungen und Servern. Wenn der Backupadministrator mit dem Restore der Server fertig ist, geht die eigentliche Arbeit erst richtig los. Denn jetzt muss man aus der Ansammlung einzelner VMs wieder eine funktionierende Anwendung schaffen. Dazu sind je nach Anwendung unterschiedliche Verfahren notwendig, die meist nur sehr wenige Personen bei Behörden durchführen können beziehungsweise dürfen. Dieser komplette Prozess kann je nach Größe und Komplexität der wiederherzustellenden Anwendungen einige Stunden in Anspruch nehmen. Und genau hier liegt das Problem, denn die Anzahl der Mitarbeiter, die imstande sind, die Daten wiederherzustellen und die Anwendungen neu zu starten, ist sehr gering. Folglich kann die Wiederherstellung Tage bis Wochen dauern.

Schnelle Wiederherstellung ist die zweitbeste Abwehr

Um den Ransomware-Angreifern den Wind aus den Segeln zu nehmen, sollten Behörden auf die zweitbeste Abwehr setzen: Die sehr schnelle Wiederherstellung ihrer Infrastruktur. Mit moderneren Lösungen kann man auch große Umgebungen in wenigen Minuten mit ein paar Klicks wiederherstellen. Entsprechend moderne Lösungen, die kontinuierliche Datensicherung, kurz CDP, anstatt von periodischen Backups zur Replikation nutzen, gibt es am Markt bereits. Diese Lösungen führen Disaster Recovery, Backup, und Cloud-Mobilität in einer einzigen, einfachen und skalierbaren Lösung zusammen.

Fazit: CDP-Lösungen können die Ausfallzeit auf wenige Minuten senken

Um den schlimmsten Fall zu verhindern, verlassen sich viele Behörden zu sehr auf Backups und vergessen dabei, dass es dann im Ernstfall Wochen dauern kann, um alle kritischen Anwendungen wieder herzustellen. Ein schneller Wiederanlauf ist jedoch absolut entscheidend. Moderne Lösungen können die Ausfallzeit dramatisch auf nur wenige Minuten senken.

Der Autor des Gastbeitrags ist Matthias Treager, Account Executive bei Zerto.

Gemeinsam mit Zerto, a Hewlett Packard Enterprise Company, veranstaltet der Behörden Spiegel am Freitag, den 24. Juni von 10:30 bis 12 Uhr, ein Partner- Webinar zum Thema “Disaster-Recovery – nach einem Ransomware-Angriff binnen Minuten wieder handlungsfähig”. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es unter diesem Link.

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