G20-Chefermittler neuer LKA-Chef

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Der neue LKA-Chef Jan Hieber fordert mehr Kompetenzen in der digitalen Welt für das Landeskriminalamt (LKA) Hamburg. (Screenshot: BS/Hilbricht)

Das Landeskriminalamt (LKA) Hamburg führt jetzt Jan Hieber. Er übernimmt das Amt des LKA-Chefs von Mirko Streiber, der Vize-Polizeipräsident wird. Der Neue hat Visionen für die Zukunft des LKA.

Hieber wurde als Leiter der Soko “Schwarzer Block” bekannt. Die 180-köpfige Sonderkommission verfolgte die Täterinnen und Täter der G20-Krawalle in Hamburg im Jahr 2017. Sie leitete tausende Verfahren ein und identifizierte über 800 Beschuldigte.

Für das LKA-Hamburg sieht Hieber die größten Herausforderungen in der Digitalisierung. Immer mehr Verbrechen würden online und in den Sozialen Netzwerken begangen.  “Da sind wir gefordert, neue Wege zu finden, unsere Abläufe zu verändern und anzupassen”, erklärt Hieber. Er sieht aber schon großes Potential im LKA. Vor allem das Personal sei fähig und motiviert.

“Das Potential des LKA werden wir entfalten, indem wir den schon begonnenen Kulturwandel im LKA weiter voranbringen”, sagte Hieber weiter.  Doch das LKA brauche auch sehr handfeste Neuerungen. “Wir werden Kapazitäten nutzen für Kompetenzerweiterungen, die wir in einer sich digitalisierenden Welt brauchen”, kündigte Hieber an.

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