Sorge vor illegalem Waffenhandel

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Interpol: Sorge vor illegalen Waffen nach dem Ukraine-Krieg. (Foto: BS/Republica, pixabay.com)

Während der Krieg in der Ukraine noch tobt, macht sich Jürgen Stock, Generalsekretär von Interpol, schon Sorgen um die Folgen des Kriegsendes und sieht die Gefahr einer Zunahme des illegalen Waffenhandels. Für ihn gebe es keinen Zweifel, dass sich das Problem verschärfen werde, so der Generalsekretär.

Ähnliche Entwicklungsmuster hätte man schon in Teilen Afrikas und in der Balkan-Region beobachten können. Dort hätten organisierte Verbrecher die unübersichtliche Lage und die hohe Verfügbarkeit von Waffen versucht auszunutzen. Die Hauptsorge von Stock seien momentan Kleinwaffen. Er sieht die 195 Interpol-Mitgliedstaaten in der Pflicht, verfügbare Datenbanken zu nutzen und beim Aufspüren von Waffen zu helfen, wenn diese etwa in einem anderen Land gestohlen wurden.

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