Deutsch-französische Wasserschutzpolizeistation

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So soll die deutsch-französische Wasserschutzpolizeistation in Kehl aussehen. (Foto: BS/Innenministerium Baden-Württemberg/Peter W. Schmidt Architekten)

Seit dem Jahr 2012 haben die deutsche Polizei und die französische Gendarmerie de Region d’Alsace eine gemeinsame Wasserschutzpolizeistation am Oberrhein. Sie kontrolliert den Schiffsverkehr und fahndet auf dem Rhein. Bisher sind die Polizeikräfte in einem Übergangsgebäude untergebracht.

Deshalb beginnt der Neubau der Station. “Wir bauen für die Wasserschutzpolizei in Kehl moderne Büros und technisch top ausgestattete Räume. Das ist ein wichtiger Beitrag zur Sicherheit auf dem Rhein auf deutscher und auf französischer Seite”, sagte Finanzstaatssekretärin Gisela Splett.

“Mit einer hocheffizienten Wärmeversorgung und Photovoltaikstrom tragen wir zudem zum Klimaschutz bei”, ergänzte sie. Aus Hochwasserschutzgründen wird das Erdgeschoss in Massivbauweise errichtet, doch im Obergeschoss wollen die Bauherren hauptsächlich Holz verwenden. Wärmepumpen beheizen das Gebäude und versorgen es mit Warmwasser. Baden-Württemberg finanziert den Bau mit rund 7,1 Millionen Euro. Er soll in zwei Jahren fertig sein.

Dann werden deutsche Polizisten und französische Gendarmen gemeinsam in der Wasserschutzpolizeistation ihre Büros haben. Innenstaatssekretär Wilfried Klenk sagte, dass die neue Station die deutsch-französische Sicherheitspartnerschaft auf eine neue Stufe hebe.

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