“Die Zukunft ist weiblich”

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120 weibliche Kräfte des Technischen Hilfswerks (THW) trafen sich zum zweiten THW-Helferinnentag in Hoya. (Foto: BS/THW, Daniel Herrmann)

“Die Zukunft ist weiblich”, davon ist Dr. Gabriele Andretta, niedersächsische Landtagspräsidentin, überzeugt. Einen Eindruck davon konnte man sich auf dem zweiten THW-Helferinnentag in Hoya machen.

Ein gesamtes Wochenende tauschten sich 120 Helferinnen des Technischen Hilfswerks (THW) zu eigenen Erfahrungen und Einsatztechnik aus. In insgesamt zwölf Workshops, aus denen die Teilnehmerinnen je vier auswählen durften, konnten spezielle einsatzbezogene Kenntnisse ausgebaut werden. Unter anderem standen Brückenbauen, das Bedienen von Großgeräten, wie Bagger oder Radlader, oder dem Üben des Umgangs mit hydraulischen Rettungsgeräten auf der Tagesordnung. Aber auch das Abseilen von Häuserwänden oder Rettungsaktionen in der Höhe standen zur Auswahl. Neben praktischen Workshops konnte eine Vielzahl von theoretischen Kursen zu u. a. der Arbeit in der Zugbefehlstelle oder Auslandseinsätzen besucht werden.

“Was dieser Tag deutlich zeigt: Die Fähigkeit und das Einsatzinteresse ist bei Helferinnen genau so groß wie bei den männlichen Kameraden”, fasste Dr. Jessica Däbritz, für das THW zuständige Abteilungsleiterin im Bundesinnenministerium (BMI), die Veranstaltung zusammen. “Hindernisse beseitigen, dass wir das heute am zweiten Helferinnentag wieder machen können, ist einfach großartig”, so THW-Vizepräsidentin Sabine Lackner.

Rund 16 Prozent der ehrenamtlichen Kräfte beim THW sind weiblich. “Da ist noch mehr drin. Wir möchten das Potenzial von Frauen noch mehr nutzen. Das THW profitiert von ihrem Know-how, ihren Erfahrungen und ihren Kompetenzen”, so Lackner weiter. Deshalb möchte das Hilfswerk Frauen in Zukunft noch gezielter ansprechen.

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