Ostara: Geräuschlos für verdeckte Operationen

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KRAMPUS wird von einer Hochspannungsbatterie und einem Dieselgenerator angetrieben. Die Batterien können auch extern über einen CCS-Typ-2-Ladeanschluss aufgeladen werden. (Foto: BS/Ostara)

Verdeckte und Spezialoperationen erfordern oft Stille, die bei Fahrzeugen nur durch einen elektrischen Antrieb realisiert werden kann. Auf der Eurosatory zeigt das Unternehmen Ostara das hybrid-elektrische Geländefahrzeug Krampus. Krampus wurde für verdeckte Operationen entwickelt und nutzt die Batterien und den Dieselgenerator als Reichweitenverlängerer, um die operative Effektivität zu maximieren. Durch den geräuschlosen Betrieb der Elektromotoren kann er als logistischer Begleiter für Nachschub, medizinische Evakuierung und Aufklärungsmissionen eingesetzt werden. Wenn er keine Fracht transportiert, lässt sich der Krampus auch als Feuerunterstützungsplattform einsetzen.

Eine weitere Besonderheit des Fahrzeugs ist die Fernsteuerung und der autonome Modus, welche den sicheren Einsatz für die Soldaten gewährleisten. Das Fahrzeug erlaubt insgesamt drei Modi: regulär, ferngesteuert und autonom. Im Fernsteuerungsmodus kann es in direkter Sichtlinie über eine Entfernung von maximal einem km betrieben werden. Im autonomen Steuerungsmodus kann das Fahrzeug einem anderen Fahrzeug oder einer Person folgen, die sich vor ihm bewegt, und dabei auf Hindernisse auf der Fahrbahn reagieren.

Zwei Elektromotoren versorgen das Fahrzeug mit einer Leistung von 60 kW und ermöglichen ihm eine Reichweite von 1.000 km, wenn der Dieselgenerator verwendet wird. Die Geschwindigkeit des Fahrzeugs ist auf 120 km/h begrenzt.

KRAMPUS wurde auf der Grundlage eines modularen Rahmens entwickelt, der es ermöglicht, den Rahmen, den Antriebsstrang, das Batteriepaket und den Dieselgenerator für einen schnelleren Austausch unter Feldbedingungen zu trennen.

Ostara

HALL 5A – H468

www.ostaralab.com

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