SMPP: Keramischer Helmschutz

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Durch das Keramikband ließ sich der Schutz des Helms von 9mm (Pistole) auf 7,62mm HSC/API (AK 47) erhöhen. (Bild: BS/SMPP)

Schutz und Gewicht stehen sich gerade bei der Ausrüstung der Soldaten häufig entgegen. Der Kopf ist dabei besonders exponiert, aber auch am limitiertesten, was das tragbare Gewicht angeht. Dabei zeigte eine Studie der indischen Armee, dass rund 60 Prozent der durch Schüsse verursachten Todesfälle auf tödliche Verletzungen an Kopf und Gesicht zurückzuführen waren.

Das Unternehmen SMPP zeigt eine mögliche Lösung: Ein Keramikband zur Erhöhung des Schutzlevels von Helmen. Borcarbid-Keramik ist ein extrem hartes Material, das dritthärteste, das die Menschheit kennt. Mit einem speziellen Herstellungsverfahren hat das Unternehmen ein System entwickelt, bei dem ein Teil der Geschossenergie beim Zerbrechen der Keramik verbraucht wird, während die Fragmente in den unter dem Band liegenden Helmschichten aufgefangen werden. Dies ermöglicht eine maximale Energiedissipation, wodurch auch das Aufpralltrauma begrenzt wird. Die Innensignatur (Back Face Signature – BFS) des Helms gegen tödlichen Geschosse lag bei Tests sogar unter derjenigen vorhandener Helme.

Gleichzeitig ist Borcarbid die leichteste Keramik, die aktuell für Panzerungen verwendet wird. Dadurch ließen sich bei dem präsentierten Schutzsystem entsprechende Ergebnisse bei einem deutlich geringeren Gewicht erzielen.

SMPP

HALL 6 – B633

www.smgroupindia.com

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