Einsatznachsorgezentrum kommt

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Sebastian Hartmann (SPD), Innenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, hatte die Idee zu diesem Zentrum. (Foto: BS/privat)

Von der Idee bis zur Umsetzung – in Rekordzeit von nur zweieinhalb Monaten wurde ein Einsatznachsorgezentrum zur Behandlung und Erforschung von posttraumatischen Belastungsstörungen von zivilen Hilfs- und Einsatzkräften auf den Weg gebracht. Für dieses Zentrum hatte sich der Bundestagsabgeordnete Sebastian Hartmann (SPD) eingesetzt und erstmalig im Behörden Spiegel seine Idee vorgestellt. Er war die treibende Kraft hinter diesem Zentrum.

In der Bereinigungssitzung des Bundestages für den Bundeshaushalt 2022 wurden für den Ankauf einer geeigneten Immobilie acht Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Eine Immobilie wurde auch schon mit der dbb Akademie und dem Tagungszentrum des Deutschen Beamtenbundes (dbb Forum) in Königswinter bei Bonn gefunden. Das Zentrum soll vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) und Technischen Hilfswerk (THW) gemeinsam geführt werden. Beide Stellen werden jetzt mit der fachlichen Ausgestaltung betraut.

Durch die Aufgabe des Tagungszentrum der dbb habe sich eine einmalige Chance ergeben, ein schlüsselfertiges und barrierefreies Gebäude zu beziehen, so Hartmann. Durch das Zentrum könne das vorhandene Netzwerk in Bonn gestärkt, Kapazitäten aufgebaut und die interdisziplinäre Zusammenarbeit gefördert werden. Das Hauptziel bleibe eine Gewährleistung der dauerhaften Einsatzfähigkeit von Einsatzkräften.

Im nächsten Schritt wird das Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) in Verhandlungen mit der Gewerkschaft über den Kauf der Immobilie treten. Dann werden THW und BBK eine Konzeption vornehmen. Geld für die Ausgestaltung oder Personal sind im Haushalt nicht vorgesehen.

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