Lieferungen an die Ukraine

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(Foto: Bundeswehr/Christian Timming)

Die Vereinigten Staaten sind bisher immer sehr offen mit ihren Lieferungen an die Ukraine umgegangen (so wie sie auch ihre Beschaffungen stets transparent handhaben). Bisher haben die USA Sicherheitshilfe in Höhe von rund 6,8 Mrd. US-Dollar für die Ukraine zugesagt, davon rund 6,1 Mrd. Dollar seit dem Beginn der russischen Invasion am 24. Februar dieses Jahres. Am 23. Juni gab das Verteidigungsministerium (DoD) zudem die Genehmigung eines Presidential Drawdown für Sicherheitshilfe im Wert von bis zu 450 Millionen Dollar für die Ukraine bekannt. Diese Genehmigung ist der dreizehnte Abruf von Ausrüstung aus DoD-Beständen für die Ukraine seit August 2021.

Die der Ukraine zugesagte Sicherheitshilfe der Vereinigten Staaten umfasst bisher Folgendes:

  • Über 1.400 Stinger-Flugabwehrsysteme;
  • über 6.500 Javelin-Panzerabwehrsysteme;
  • über 20.000 weitere Panzerabwehrsysteme;
  • über 700 taktische unbemannte Luftsysteme vom Typ Switchblade;
  • 126 155mm Haubitzen und 260.000 155mm Artilleriegeschosse;
  • 36.000 105mm Artilleriegeschosse;
  • 126 taktische Fahrzeuge zum Ziehen von 155mm-Haubitzen;
  • 19 taktische Fahrzeuge zum Bergen von Ausrüstung;
  • acht hochmobile Artillerieraketensysteme und Munition;
  • 20 Mi-17-Hubschrauber;
  • Hunderte von gepanzerten Mehrzweck-Radfahrzeugen mit hoher Mobilität;
  • 200 gepanzerte Mannschaftstransporter M113;
  • über 10.000 Granatwerfer und Handfeuerwaffen;
  • über 59.000.000 Schuss Munition für Kleinwaffen;
  • 75.000 Sätze von Schutzwesten und Helmen;
  • 121 Phoenix Ghost, taktische unbemannte Luftfahrtsysteme;
  • Laser-guided Raketensysteme;
  • Unbemannte Luftfahrtsysteme Puma;
  • Unbemannte Küstenverteidigungsschiffe;
  • 22 Radare zur Artillerieabwehr;
  • vier Radare zur Mörserabwehr;
  • vier Luftüberwachungsradare;
  • zwei Harpunen-Küstenabwehrsysteme;
  • 18 Küsten- und Flusspatrouillenboote;
  • M18A1 Claymore Anti-Personen-Munition;
  • C-4-Sprengstoff und Sprengausrüstung;
  • taktische sichere Kommunikationssysteme;
  • Tausende von Nachtsichtgeräten, Wärmebildsystemen, Optiken und Laserentfernungsmessern;
  • kommerzielle Satellitenbilddienste;
  • Schutzausrüstung für die Kampfmittelbeseitigung;
  • ABC-Schutzausrüstung;
  • medizinisches Material, einschließlich Erste-Hilfe-Kästen;
  • elektronische Störausrüstung;
  • Feldausrüstung und Ersatzteile;
  • Finanzierung von Ausbildung, Wartung und Instandhaltung.

Auch die Bundesregierung hat mittlerweile beschlossen, ihre Militärhilfe für die Ukraine für die Öffentlichkeit einsehbar zu gestallten. Sie orientiert sich dabei nach eigenen Angaben am Model von Verbündeten wie der USA. Die Liste umfasst alle bisher gelieferten militärischen Güter und die Hilfsgüter, die noch geliefert werden sollen. Der aktuelle Stand deutscher Hilfe kann hier abgerufen werden.

Die bisherige Berichterstattung des Behörden Spiegel zum Ukraine-Krieg finden Sie hier.

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