Private Sicherheitswirtschaft stärker einbeziehen

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Gregor Lehnert, Präsident des Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft (BDSW), kann sich die Übernahme weiterer Aufgaben durch seine Mitgliedsunternehmen vorstellen. Dafür müssten diese zuvor aber besser ins staatliche Krisenmanagement eingebunden werden. (Foto: BS/Feldmann)

Die Firmen der privaten Sicherheitswirtschaft leisteten bereits heute viel. Sie seien auch bereit, weitere Aufgaben zu übernehmen, um staatliche Stellen zu entlasten. Dafür müsse allerdings eine Voraussetzung erfüllt werden: die Unternehmen müssten in das staatliche Krisenmanagement eingebunden werden.

Und zwar antizipativ, findet der Präsident des Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft (BDSW), Gregor Lehnert. Aus seiner Sicht handelt es sich bei der Sicherheitswirtschaft um ein Gewerbe sui generis. Derzeit hätten die Unternehmen allerdings mit erheblichem Personalmangel zu kämpfen. Dieser werde durch die Corona-Pandemie noch weiter verstärkt, so Lehnert. Der BDSW-Präsident, der den jahrzehntelangen Hauptgeschäftsführer des Verbandes, Dr. Harald Olschok, in den Ruhestand verabschiedete, setzt große Hoffnungen in das im Koalitionsvertrag vorgesehene Sicherheitsgewerbegesetz. Hierfür soll es nach der Sommerpause einen Referentenentwurf geben.

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