Schützenpanzer Puma im mobilen Gefecht

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Der Kommandeur lässt sein Bataillon auffahren. (Foto: BS/Bundeswehr, Waldemar Zorn)

(BS) Der Puma ist in der Truppe angekommen, wodurch Deutschland nun über einen modernen, agilen Schützenpanzer für das Gefecht aus der Bewegung verfügt. Das Panzergrenadierbataillon 33 aus Neustadt zeigte nun auf dem Truppenübungsplatz Klietz, wie ein moderner Krieg geführt werden könnte. Es übten insgesamt drei Kompanien mit über 30 Pumas.

“Ein wichtiger Vorteil des Schützenpanzers Puma gegenüber dem Vorgänger ist seine stabilisierte Waffenanlage. Mit der 30-Millimeter-Bordmaschinenkanone kann das Gefechtsfahrzeug auch während der Fahrt präzise schießen”, beschreibt die Bundeswehr die Vorteile des neuen Schützenpanzers. “Hinzu kommt die besondere Munition. Die Geschosse sind tempierbar, sprich ihre Detonationszeit kann zur Bekämpfung unterschiedlicher Ziele eingestellt werden. Der Puma ist die Basis für moderne digitale Führungskomponenten. Damit kann die Truppe in einem hochintensiven, rasanten und digital unterstützten Gefecht bestehen und gewinnen.” Bei der Übung griffen die Pumas die gegnerischen Kräfte um einen Brückenkopf in breiter Formation an. “Um selbst nicht bekämpft zu werden, nutzen sie dabei schützende Hügel und Mulden als Deckung und gehen überschlagend, sprich abwechselnd mit hoher Geschwindigkeit vor”, berichtet die Bundeswehr von der Übung. “Ihr Vorteil: mit dem Puma können die Panzergrenadiere auch während der Fahrt präzise schießen.”

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