Hamburger Senat beschließt Einkaufsstrategie

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Nicht weniger als eine Attraktivitätssteigerung erhofft sich der Hamburger Senat durch die Verabschiedung der neuen Einkaufsstrategie. (Foto: BS/liggraphy, pixabay.com)

Der Hamburger Senat hat auf Initiative seiner Finanzbehörde eine neue Einkaufsstrategie beschlossen. Zudem wurden weitere Schritte für eine Neuorganisation des Einkaufs der Hansestadt eingeleitet. Die Strategie und die Neuorganisation sollen eine “leistungsstarke, wirtschaftliche und zukunftsfähige Verwaltungstätigkeit” sicherstellen.

Konkret sollen in den kommenden Jahren die Einkaufsprozesse weiter digitalisiert werden. Außerdem ist geplant, die Einkaufstätigkeit schrittweise in fünf spezialisierten Dienstleistungseinheiten zu zentralisieren. Parallel zu der internen Neuausrichtung des Einkaufs sollen auch Erleichterungen für Bieter angegangen werden. So wird mit der nächsten Änderung des Hamburgischen Vergabegesetzes eine Anhebung der Wertgrenze bei Direktaufträgen angestrebt. Die Grenze soll von aktuell 1.000 Euro auf 5.000 Euro ansteigen. Durch diese Maßnahmen erhofft sich der Hamburger Senat eine Attraktivitätssteigerung der Hansestadt als Vertragspartnerin. Die Stadt wünsche sich neben nachhaltigen Angeboten zukünftig auch noch mehr Angebote von jungen und kleineren Unternehmen.

“Der Einkauf ist ein unverzichtbares Standbein für die Handlungsfähigkeit der Verwaltung. Mit dem heutigen Beschluss gehen wir einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung innovative, moderne und nachhaltige Verwaltung. Der strategische Einkauf wird weiter gestärkt und die Freie und Hansestadt Hamburg als öffentliche Auftraggeberin ihrer Vorbildfunktion im Einkauf weiter gerecht”, erklärte der Hamburger Finanzsenator Dr. Andreas Dressel (SPD) zu den angestoßenen Veränderungen.

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