Regiobusse ergänzen Bahnnetz

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Regiobusse schließen in Baden-Württemberg die Lücke zwischen ländlichem Raum und Mittel- und Unterzentren. (Foto: BS, Karthoo, CC BY-SA 4.0, Wikimedia.org)

Baden-Württemberg ergänzt mit derzeit 36 Regiobuslinien das Bahnnetz. “Damit ermöglichen wir für die ländlichen Räume eine regelmäßige und attraktive Anbindung an die Zentren und Bahnhöfe mit den umweltfreundlichen Bussen”, erklärte Ministerpräsident Winfried Kretschmann.

Mit dem Förderprogramm “Regiobuslinien” unterstützt das Land die Stadt- und Landkreise bei der Anbindung abseits liegender Mittel- und Unterzentren an den Schienenpersonennahverkehr. Dabei erstattet Baden-Württemberg im Regelfall die Hälfte der Kostenunterdeckung. Regiobusse fahren in der Regel im Stundentakt, an Wochentagen zwischen 5 Uhr und 24 Uhr und an Wochenenden zwischen 6 beziehungsweise 7 Uhr und 24 Uhr. Dabei sind die Busse mit Klimaanlage, Niederfluranteil, WLAN und USB-Steckdosen ausgestattet.

Auf einigen Strecken verzeichnen die Kommunen bereits eine hohe Nachfrage. So hat sich beispielsweise auf der Strecke Sigmaringen – Überlingen die Nachfrage von 2015 bis 2019 laut stichprobenhaften Erhebungen des zuständigen Aufgabenträgers mehr als verdreifacht. Verkehrsminister Winfried Hermann: “Die wachsende Nachfrage in den Kommunen zur Errichtung neuer Regiobuslinien in den letzten Jahren zeigt, wie gut unser Programm dem Bedarf an Mobilität in ländlichen Räumen ohne Schiene entspricht.”

Weitere Informationen gibt es hier und hier.

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