Was kommt nach dem 9-Euro-Ticket?

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Zukunft oder Vergangenheit – wohin sich der öffentliche Nahverkehr nach Auslaufen des 9-Euro-Tickets entwickelt, ist noch offen. (Foto: BS, Wolfgang Eckert, pixabay.com)

Der Deutsche Städtetag (DST) und der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) begrüßen den Vorschlag von Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) das Tarifsystem des öffentlichen Nahverkehrs zu vereinheitlichen. Helmut Dedy, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, erklärt: “Der ÖPNV muss attraktiver werden, die Städte unterstützen ein einfacheres Tarifsystem.”

Das 9-Euro-Ticket sei nicht nur wegen des günstigen Preises erfolgreich, sondern auch weil dessen Tarifstruktur bundesweit einheitlich ist, argumentiert Dr. Gerd Landsberg, DStGB-Hauptgeschäftsführer. “Deshalb müssen wir darüber nachdenken, perspektivisch ein bundesweit gültiges, einheitliches und vergünstigtes Ticket folgen zu lassen.”

Beide Spitzenverbände sind sich einig, dass es dafür der finanziellen Unterstützung seitens Bund und Ländern bedarf. Dedy fordert in diesem Zusammenhang, dass “die massiv gestiegenen Kosten im Bereich Energie und Personal” ausgeglichen werden müssten, um aktuelle Taktungen zu sichern. Und Landsberg warnt: “Eine dauerhaft günstige Tarifstruktur darf auf keinen Fall in Angebotskürzungen münden.”

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