Wohnheim weiterhin geplant

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Hält am geplanten Wohnheim am Standort der Polizeifachhochschule fest: Brandenburgs Innenminister Michael Stübgen (CDU; hier auf dem Europäischen Polizeikongress des Behörden Spiegel in Berlin). (Foto: BS/Boris Trenkel)

Brandenburgs Innenminister Michael Stübgen (CDU) hält an den Plänen zum Bau eines Wohnheims für Polizeianwärterinnen und -anwärter am Standort der Polizeifachhochschule in Oranienburg fest. Daran ändert auch die Tatsache, dass das entsprechende Vergabeverfahren nun durch den Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen (BLB) gestoppt wurde, nichts.

Grund für den Stopp sind die Baukosten. Laut Auskunft der BLB ans Potsdamer Innenministerium lag das günstigste Angebot bereits mehr als zehn Prozent über der haushalterisch darstellbaren Investitionsobergrenze von 43 Millionen Euro.

Stübgen sagte: “Es ärgert mich ganz persönlich, dass das geplante Wohnheimprojekt durch das gescheiterte Ausschreibungsverfahren erneut zurückgeworfen wird. Wir ringen seit Jahren um die wichtige Verbesserung der Ausbildungskonditionen am Standort der Polizeihochschule.” Das Wohnheim sei dafür ein entscheidender Faktor. Natürlich wäre es unverantwortlich gewesen, die verlangte Kostenübernahmegarantie für eine Investition abzugeben, die bereits vor dem ersten Spatenstich mehr kosten solle als an Geld vorhanden ist, so der Ressortchef weiter. “Das gescheiterte Ausschreibungsverfahren darf jetzt aber nicht das Ende sein. So groß unsere Enttäuschung auch ist, so ist jetzt wenigstens der Weg frei, dass wir die alternativen Investitionsvorschläge aufgreifen können, die wir bereits in der Vergangenheit unterbreitet hatten”, unterstreicht Stübgen.

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