Abrams Kampfpanzer erhalten Trophy

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Die amerikanischen Abrams erhalten Tro- phy als aktives Schutzsystem. (Foto: BS/GD)

Die USA statten ihre Abrams Kampfpanzer mit dem israelischen aktiven Schutzsystem Trophy aus, für das auch die Bundeswehr sich bereits für ihre Leoparden entschieden hat.

Der amerikanische Hauptauftragnehmer der Abrams – General Dynamics (GD) – erhielt einen entsprechenden Auftrag für die Beschaffung von Trophy Ready Kits im Wert von bis zu 280 Millionen Dollar. Trophy erkennt, klassifiziert und bekämpft Bedrohungen wie rückstoßfreie Geschütze, Panzerabwehrraketen, Lenkflugkörper, Geschosse und Panzerfäuste schnell. Trophy ist ein so genanntes Hardkill-Schutzsystem. Dies bedeutet, dass die anfliegende Bedrohung aktiv zerstört wird, statt beispielsweise nur die Sensoren des Angreifers zu stören. Es bietet einen Rundumschutz gegen Panzerfäuste und Lenkflugkörper. Die Erkennung von Bedrohungen, einschließlich ihres Abschussortes, ermöglicht es dabei den Besatzungen der Panzer, diese Ziele schnell zu bekämpfen. Die Kits sollen je nach Bedarf in die Abrams-Panzer M1A2 SEPv2 und M1A2 SEPv3 eingebaut und in der gesamten Armee eingesetzt werden. Mitte 2027 soll der Auftrag abgeschlossen sein.

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