Zusätzliche Luftverteidigungssysteme der NATO stationiert

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Dipl.-Ing. (Univ.) Reinhard Wolski Generalmajor a.D. Reinhard Wolski ist Senior Expert des Behörden Spiegel.

Von der Türkei bis in die baltischen Staaten hinauf werden jetzt zusätzliche Luftverteidigungssysteme der NATO stationiert: bodengebundene Luftverteidigung des NATO Integrated Air and Missile Defence Systems wie auch zusätzliche Air Assets.

Z.B. wurden U.S.-amerikanische F-35 Luftfahrzeuge aus Spangdahlem nach Estland verlegt. Sie – sowie andere luftgestützte Assets der Allianz – tragen auch zu einem möglichst genauen Aufklärungsbild in Russland und der Ukraine bei.

Das NATO Allied Air Command in Ramstein ist – neben Space Power – für die gesamte Luftverteidigung in Europa sowohl im Verantwortungsbereich des Joint Force Commands Brunssum als auch des Joint Force Commands Naples zuständig. Dabei wurde ein neuer Begriff beim NATO-Treffen in Madrid eingeführt:  “Air Shielding, to deter and shield against any possible Russian aggression…” Die Einführung einer neuen Definition in militärische Strukturen ist herausfordernd, da sie insbesondere mit dem Festlegen der taktischen Rules of Engagement sowie C2-Fähigkeiten verbunden ist.  Und hier ist Ein-Eindeutigkeit gefragt, um einerseits die Entschlossenheit der Allianz gegenüber den ständigen russischen, für den Luftverkehr hochgefährlichen Provokationen zu demonstrieren, und andererseits Eskalation zu vermeiden.

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