Schweizer System zur Drohenabwehr

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Überwachungszentrale des Drohnenabwehrsystems. (Foto: BS/RUAG)

Kommerzielle Kleindrohnen lassen sich bewaffnen, mit Sprengstoff bestücken oder mit Payloads zur Spionage versehen. Dementsprechend wichtig ist ein wirksamer Drohnenschutz für alle politischen Treffen und Gipfel geworden.

Schließlich würde eine RAF oder IRA heutzutage kaum noch persönlich angreifen, sondern mit vielen solcher Kleindrohnen eine deutlich prestigeträchtigere Zerstörung erreichen können. Das diesjährige Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos als auch auch die Ukraine Recovery Conference (URC) in Lugano wurden dementsprechend mit einem System vor Drohnenbedrohungen geschützt. Im Auftrag der Kantonspolizeien Graubünden und Tessin hatte das Unternehmen RUAG dabei erstmals sein neues Drohnenabwehrsystem erfolgreich in einem jeweils definierten Perimeter eingesetzt.

Als Innovationsvorhaben gestartet, entwickelte sich aus einer Idee während mehreren Sprints ein Business, das ein Drohnenabwehrsystem inklusive Betrieb an Behörden umfasst. Behörden sind typischerweise nicht mit den nötigen Mitteln ausgestattet, um die breiten Anforderungen abdecken zu können, viel mehr müssen sie sich auf deren Kernkompetenz fokussieren können. Zusammen mit FORTEM ermöglicht RUAG den Vertretern von Behörden eine auf dem Ansatz „System as a Service“ basierende Dienstleistung, welche sämtliche Belange von der Planung über den Betrieb des Systems bis hin zur Abschlussbesprechung umfasst. Das Paket beinhaltet sowohl die Detektion, als auch die kontrollierte und sicherere Abwehr von manuell und voll autonom fliegenden Drohnen.

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